EUR/CHF-Ausblick: 1,10 im Sommer und 1,13 Anfang 2018
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EUR/CHF-Ausblick: 1,10 im Sommer und 1,13 Anfang 2018

Der Franken lässt sich nicht weichklopfen, und so gibt der EUR/CHF-Kurs seine Gewinne wieder ab. Die Devisennotierung sinkt von 1,0690 auf 1,0640, nachdem die Schweizer Wirtschaft zwei Gänge auf einmal hochschaltet. Die Eidgenossen sind dabei trotz ihrem starken Franken an Deutschland und Österreich vorbeizuziehen. Gleichwohl prognostiziert die Danske Bank den EUR/CHF auf 1,13.

Aufgrund eines kräftigen Schubs aus der Industrie könne die Schweizer Wirtschaft in naher Zukunft mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten rechnen, teilt die Konjunkturforschungsstelle (KOF) in Zürich mit. Das KOF-Konjunkturbarometer steigt kräftiger als erwartet. Neben dem exportabhängigen Industriesektor verbessert sich die Geschäftslage ausgerechnet im ebenfalls wechselkurssensiblen Gastgewerbe.

Österreich verbuchte im 4. Quartal 2016 mit 0,5% einen überdurchschnittlichen Aufschwung. "Das Wachstum wurde vor allem durch die starke Konsumnachfrage getragen, während sich die Außenwirtschaft noch schleppend entwickelte", berichtet das Wirtschaftsforschungsinstitut Wifo. Deutschland kann laut dem DIW-Institut in Berlin im 1. Quartal 2017 ebenfalls mit einem Wachstum von 0,5% rechnen.


"EUR/CHF wird weiterhin nahe bei 1,07 gehandelt. In der kurzen Sicht, während sich der Fokus auf die politischen Unsicherheiten in Europa richtet, erwarten wir, dass sich daran nichts ändert", heißt es in einem aktuellen Devisenkommentar der Danske Bank. Entsprechend prognostiziert sie den EUR/CHF-Kurs für die kommenden drei Monate auf 1,07.

Optimistischer sind die Währungsexperten für die zweite Jahreshälfte und 2018. Dann soll es die Gemeinschaftswährung gemäß den Vorhersagen auf 1,10 Franken (August 2017) und 1,13 Franken (Februar 2018) schaffen. "In der langen Sicht rechnen wir weiterhin damit, dass die Fundamentaldaten einen höheren EUR/CHF unterstützen", so die Danske Bank.