Weltwirtschaftsklima immer besser
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Weltwirtschaftsklima immer besser

Die globale Konjunktur zieht an und wird nicht abermalig in ein tiefes Loch fallen wie nach der ersten Hälfte des zurückliegenden Jahres. Dies zeigt der Indikator für das Ifo Weltwirtschaftsklima. Der Index steigt im zweiten Quartal 2012 auf 95 Punkte und liegt damit um 12,6 Zähler höher als im ersten Quartal 2012.

„Für das Jahr 2012 erwarten die WES-Experten für Westeuropa einen Anstieg der Wirtschaftsleistung um 0,4 Prozent. In Nordamerika und Asien wird von einer kräftigeren Expansion in Höhe von 2,4 bzw. 4,0 Prozent ausgegangen“, schreibt Ifo-Chef Hans-Werner Sinn, dessen Institut die World Economic Survey (WES) in Kooperation mit der Internationalen Handelskammer in Paris durchführt.

Zuversichtlich stimmt die Experten die Entwicklung des Teilindexes zu den Geschäftserwartungen. Dieser kletterte besonders kräftig von 80,7 auf 101,8 Zähler. Der Indikator zu der Beurteilung über die aktuelle Lage verbesserte sich von 84,1 auf 87,9 Punkte. „Die Ergebnisse belegen die Erholungstendenzen der Weltwirtschaft“, sagte Sinn.

Armageddon

Durch einen Ausstieg Griechenlands (Grexit) aus dem Euro könnte die fragile Erholung der Weltkonjunktur einbrechen. So warnten in den letzten Tagen die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde und der Managing Director des Bankenverbandes Institute of International Finance, Charles Dallara, vor einem Grexit.

Dallara sprach von „irgendetwas zwischen katastrophal und Armageddon“. Gleichzeitig forderte er die Euroländer auf, sich auf den Weg zu einer Fiskalunion zu begeben. Auch der ehemalige Chef der Deutschen Bundesbank und derzeitige Verwaltungsratpräsident der UBS, Axel Weber, ist für den Verbleib Griechenlands im Euroraum.