Rauf und Runter beim Frankenkurs
+++ Euro sinkt auf 1,1420 Franken +++
Freiheit statt Sozialismus: Euro-Warnlampe blinkt...>
Home » » Rauf und Runter beim Frankenkurs

Rauf und Runter beim Frankenkurs


Der Schweizer Franken lässt nur vorübergehend nach gegenüber dem Euro. So klettert der Euro in der ersten Hälfte des europäischen Handels auf 1,2069 CHF. Anschließend geht es wieder nach unten. Zuletzt notiert das Devisenpaar bei EUR/CHF 1,2056. Die eidgenössische Währung kostet knapp 83 Euro-Cents.

„UBS-Konsumindikator im Kriechgang“, titelt die Schweizer Großbank bei ihrer Veröffentlichung über die Shopping-Laune der Schweizerinnen und Schweizer. Der Index fällt entgegen den Erwartungen um 0,06 auf 0,87 Zähler. Der Sub-Indikator zur Immatrikulation von Neuwagen wirkt zwar immer noch positive.

Allerdings wurde dies durch negative Impulse aus den Bereichen Geschäftslage im Detailhandel, Anzahl Hotelübernachtungen von Inländern in der Schweiz, dem Konsumentenstimmungsindex und den Kreditkartenumsätze mehr als aufgewogen. Der UBS-Konsumindikator steht seit August 2011 unter der Marke von 1,00 Zählern. Im Mai 2012 war der Index noch auf 1,88 Zähler gestiegen und hatte ein zweieinhalb Jahreshoch markiert.

Deutschland kann den Eurokurs CHF trotz des leichten Anstiegs des Ifo Geschäftsklimaindex nicht anschieben. Das GfK Konsumklima für die Bundesrepublik fällt von 6,0 auf 5,9 Punkte. Analysten gingen von einem Anstieg auf 6,2 Punkte aus. Der sinkende Teilindex zu den Einkommenserwartungen bedinge den Rückgang, meldet die Gesellschaft für Konsumforschung.

Während der Euro CHF Kurs seine Mikrobewegungen ein wenig ausdehnt, findet beim Euro Dollar Währungskurs eine Achterbahnfahrt statt. Gleich zum Wochenauftakt fiel die Gemeinschaftswährung gegenüber dem Dollar von 1,3270 auf 1,3192. Es folgte ein steiler Anstieg auf EUR/USD 1,3385. Zuletzt steht der Währungskurs bei EUR/USD 1,3350.

Kommentare von Notenbankchef Ben Bernanke brachten die US-Währung in Bedrängnis. Der Fed-Vorsitzende strich heraus, dass er von einem Normalzustand des Arbeitsmarktes, trotz eines Rückgangs der Arbeitslosenrate, nichts wissen wolle. Die expansive Geldpolitik könne dabei helfen den Konsum von Verbrauchern und Unternehmen sowie die Produktion anzukurbeln, sagte Bernanke bei einer Rede über die Beschäftigungssituation.