⚡Euro knickt zum Quartalsende 1 Rappen ein
Home » , » ⚡Euro knickt zum Quartalsende 1 Rappen ein

⚡Euro knickt zum Quartalsende 1 Rappen ein

Der Schweizer Franken übernimmt mit Unterstützung der finalen Freitags-Flagge das Kommando, und so sinkt der EUR/CHF-Kurs von 0,9820 auf 0,9720. Die Gemeinschaftswährung unterbricht den 3-monatigen Aufwärtstrend.

In den USA werden heute und am Montag EUR/USD und USD/CHF-Postionen gehandelt, was den EUR/CHF-Kurs beeinflusst.

Die durch die schwarze Trendkerze vom letzten Freitag gebildete finale, bullische Flagge⏬ macht das Rennen. Das Wedge Top mit Anstieg auf 0,9840-0,9850 bleibt allerdings möglich.

Eine finale, bullische Flagge bricht zunächst nach oben aus. Der Breakout scheitert. Es folgt ein Breakout der Unterseite, die bei 0,9690, dem Tief der Kerze vom letzten Freitag, ist.

Die drei Varianten für die EUR/CHF-Entwicklung über Ostern:

  1. Die finale Flagge entfaltet mit erfolgreichem Breakout bei 0,9690 ihre volle Wirkung. Der Wechselkurs sinkt in den Unterstützungsbereich einer engen Trading Range bei 0,9570-0,9630.
  2. Der Breakout bei 0,9690 scheitert, wodurch das Szenario für ein Wedge Top bei 0,9840-0,9850 wieder wahrscheinlicher wird.
  3. Es gibt erst gar keinen Versuch unter 0,9690 zu sinken.

Candlestick Chart EURCHF Entwicklung Ostern 2024 mit Pfeilprognosen

Das Einknicken der Euro-Franken-Rate um ein Rappen fand im europäischen Handel am Gründonnerstag statt. Dahinter dürften Vermögensverwalter und Großunternehmen stecken. Sie nehmen Gewinne auf Euro-Positionen mit.

Man dürfte beabsichtigen den Euro erneut zu kaufen, nur eben zu tieferen Kursen. Der Aufwärtstrend 2024, in dessen Verlauf der Euro um 5,5% gegen den CHF aufgewertet hat, würde dann im April wiedereinsetzen.

Weiterlesen:
EUR/CHF Prognose: Noch viele Monate aufwärts


SNB lanciert Devisenkommentar🗣: Wie reagiert EUR/CHF?

Der Euro steigt auf ein Hoch bei 0,9820 CHF, wo er zögerliche Käufer vorfindet. Er probiert gerade zum dritten Mal den Abstand zur Parität auf anderthalb Rappen zu verkleinern, nachdem SNB-Vize Schlegel ein CHF-Kommentar lanciert.

Die gestrige Kerze 2 im EUR/CHF-Chart (siehe unten) ist eine Reversal-Kerze. Solche Kerzen leiten oft eine Umkehr zu sinkenden Kursen ein. Allerdings handelt es sich im um eine schwache Reversal-Kerze:

  • Sie hat zu viel Überlapp mit der vorherigen Kerze (mehr als 50%).
  • Ihr Mittelpunkt ist nicht über dem Hoch der vorherigen Kerze. Hier wird also nicht viel reversed (umgedreht).

Euro-Leerverkäufer sind daher schlecht beraten ein Zehntausendstel (1 Pip) unter dem Tief der Reversal-Kerze, also bei 0,9779, eine Sell-Stop-Order One Cancels the Other mit Take Profit bei 0,9740 und Protective Stop bei 0,9821 zu platzieren.

Grobes Kursziel

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) habe kein konkretes Kursziel für den CHF-Wechselkurs, sagt der heißeste Anwärter auf die Nachfolge von SNB-Chef Thomas Jordan, Martin Schlegel.

Schweizer-Franken.eu ist der Meinung, die SNB will mithelfen, den Eurokurs auf 1,01 CHF hochzusetzen. Dieses Kursziel beruht darauf, was die aktuelle Price-Action-Konstellation maximal hergibt.

Die SNB agiert beim Wechselkurs ähnlich der Draghi-EZB. Die hatte öffentlich bestritten, den Eurokurs zum US-Dollar steuern zu wollen, dann aber ihre laxe Geldpolitik an eine tiefe Inflation gekoppelt und so den Euro abgeschwächt.

Eine Notenbank, die kein Wechselkursziel verfolgt, spricht erst gar nicht über ihn. Die SNB betreibt seit Jahrzehnten eine aktive Wechselkurspolitik, siehe:

🔗 Die Zukunft des Schweizer Franken, Weltwirtschaftsinstitut (HWWI)

Beim Euro CHF Kurs bleibt die Volatilität hoch. Das ist ungewöhnlich. Oft folgt auf ein so starkes Auf und Ab, wie es es in der letzten Woche gab, ein Seitwärtsverlauf mit viel Kerzenüberlapp.

Stattdessen geht es Schlag auf Schlag weiter. Der EUR/CHF-Ausblick wird erweitert:

  • Die EUR/CHF-Entwicklung ist dabei ein Wedge Top zu bilden. Dafür braucht es einen Anstieg über das Hoch 0,9820, um die für ein Wedge charakteristischen drei Aufwärts-Stöße zu haben.
  • Danach wäre über den Umweg tieferes Hoch (wahrscheinlicher als per höherem Hoch) eine Trendumkehr hin zu sinkenden Kursen angezeigt.
Wedge Top mit tieferem Hoch als Kursverlauf für EURCHF

Euro ist hungrig nach mehr 🍲

Der Eurokurs ist hurtig am steigen, und so wird er eine Woche nach dem überraschenden SNB-Schwenk zu einer laxen Geldpolitik mit 0,9815 CHF quotiert. Das ist der höchste Stand seit Juni 2023.

Aktuell notiert die EUR/CHF-Notierung etwas tiefer bei 0,9787. Wäre man gezwungen für heute und morgen eine Wechselkursprognose zu treffen, ist sie unter Abwägung der für die Price Action wichtigen Argumente:

Kurzer Anstieg auf 0,9840-0,9850, gefolgt von einem Rückgang nach Ostern unter 0,98 (50% Wahrscheinlichkeit).

Euro steigt auf 0,9850 CHF Gegenargumente
Bei 0,9840 ist ein wichtiger, horizontaler Widerstand aus Juni 2023. Von ihm geht eine Magnetwirkung aus. Dieser Widerstand wird getestet oder sogar leicht übertroffen werden müssen. Erst wenn das geschehen ist, kehren große CHF-Käufer in den Markt zurück. Die zweimaligen Überschießen des Aufwärtskanals sind Kaufklimaxe, zumal sie im fortgeschrittenen Statdium des Trendverlaufs stattfinden. Daher ist eine zweiteilige Abwärtskorrektur angezeigt.
Der zweite Kaufklimax ist noch nicht abgeschlossen. Manchmal (in einem von fünf Fällen) treten sogar drei Kaufklimaxe hintereinander auf, bevor die Abwärtskorrektur einsetzt. Daher kommt ein Rückgang unter 0,98 frühestens nach Ostern. Die schwarze Kerze von Freitag ist die finale, bullische Flagge des Aufwärtstrends. Zunächst kommt es zu einem Aufwärts-Breakout. Das ist mit dem Anstieg auf das 9-Monatshoch bei 0,9815 geschehen. Dieser Breakout ist final, und so sinkt der EUR/CHF-Kurs als nächstes unter das Tagestief vom Freitag bei 0,9690.

Setzt sich der zweite Kaufklimax fort, oder kommt es gar zu einem dritten, wäre ein Anstieg des Euro über 0,99 Franken das Resultat (20% Wahrscheinlichkeit).

Kursverlauf mit Pfeil Prognosen Euro - Schweizer Franken


Jetzt ist mit Selling into Strength zu rechnen 💶

Der Euro verhindert den ersten Versuch des Schweizer Franken zum Quartalsende etwas aufzuwerten. Den Widerstand des Aufwärtskanals ignorierend, steigt der EUR/CHF-Kurs mit zwei Nachkommastellen auf 0,98.

Dabei wird das gestrige Euro-Kaufsignal für 0,9850 CHF aktiviert. Die letzten 24 Stunden Price Action zusammen mit der verkürzten Osterwoche stehen aber einem so deutlichen Anstieg in den verbleibenden drei Tagen entgegen.

Selling into Strength

Der gegenwärtig laufende Wiederanstieg auf 0,9760 nach dem Auf und Ab der letzten Woche ist eine gute Gelegenheit für Vermögensverwalter: Sie können Euro-Bestände in eine Stärkephase hinein am Quartalsende verkaufen.

Eine Umkehr zu sinkenden Kursen aufgrund des Aufwärtskanals-Overshooting ist aktuell am wahrscheinlichsten.

Der Euro testet das Hoch bei 0,9790 und sinkt anschließend bis 8-10. April auf 0,9680. Weil die Wahrscheinlichkeit dafür aktuell lediglich 55% ist, lässt sich keine Prognose treffen.


EUR/CHF-Ausblick: Kurs-Entscheid bis Dienstag

Überdehnter Aufwärtskanal und gescheiterter Sprung über den hartnäckigen Swing-Hoch-Widerstand 0,9680-0,9700 steigern die Chance eines CHF-Comebacks auf 60%.

Weil der Euro nach wie vor in einem starken Aufwärtstrend ist, sind tiefe Rückgänge jedoch begrenzt.

Wer den Schweizer Franken bereits eine Stelle (ein Zehntausendstel) unter der vierten Nachkommastelle der schwarzen Tageskerze vom Freitag kauft, läuft Gefahr in eine Falle zu tappen.

Zwar hat der Franken diese Kerze klar für sich entschieden. Allerdings bildet die vom Euro gewonnene Kerze vom Donnerstag mit dieser Kerze ein Two-Bar-Reversal.

Gemäß Price Action wird das 60%-Signal für das CHF-Comeback daher erst ein Zehntausendstel unter dem Tief der Donnerstagskerze, also bei 0,9664 ausgelöst.

Kommt es dazu, entsteht ein klassisches Price-Action-Setup: 60% für Rückgang auf 0,9600. 40% für Anstieg 0,9730.

An oder etwas unter der blauen 20-Tage-Linie (exponenziell, EMA) dürfte der Euro Unterstützung finden.

Sie fällt bei einem raschen Rückgang tendenziell kleiner aus, wohingegen sie bei einem langsamen Absinken wegen Abwesenheit von Momentum-Tradern größer wäre.

Voraussichtlicher Kursverlauf Euro Schweizer Franken bis Ende März 2024

Neben dem 40%-Szenario gibt es drei Aufwärtsszenarien für den Euro:

  1. Das Tief der Freitags-Kerze hält. Der Euro steigt über das Hoch der Freitags-Kerze. Kursziel: 0,9850.

  2. Das Tief der Freitags-Kerze bricht durch, nicht aber das Tief der Donnerstags-Kerze. Springt der Kurs jetzt über das Hoch der Freitags-Kerze wären voreilige CHF-Käufer in einer Bärenfallen. Sie müssten ihre Positionen schließen und Euro kaufen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es nun zu einem Anstieg auf 0,9850 kommt, steigt auf 65%.

  3. Kurz nach dem Unterbieten des Tiefs der Donnerstags-Kerze kommt es zu einem steilen Anstieg über das Hoch. Jetzt wären noch mehr CHF-Käufer in die Falle getappt und ein Anstieg auf knapp 0,99 per Kaufklimax möglich.

Wird der Euro durchhalten?

Der Euro-Franken-Kurs bildet infolge des von der SNB-Zinssenkung ausgehenden rapiden Anstiegs eine finale Flagge und kippt abwärts. Das Kurslevel vor dem Paukenschlag wird hergestellt. Danach steht eine große Entscheidung an.

Dem Hochschießen auf 0,9780 folgt ein Pullback auf 0,9740, der eine bullische Flagge ist. Die Trendfortsetzung der Flagge führt zu dem Anstieg auf 0,9790 – dem höchsten Stand seit Juli 2023. Das war der zweite Kaufklimax.

Zwei Kaufklimaxe (manchmal gibt es drei) erfordern eine zweistufige Korrektur, die abwärts oder seitwärts verläuft. Dies macht die bullische Flage nach dem ersten Kaufklimax zur finalen Flagge des Aufwärtstrends.

Erläuterung einsehen: Kursprognosen mit Price Action gewinnen

Dass die zweite Phase der Abwärtskorrektur nicht abgeschlossen ist, zeigt auch der drei Kerzen umfassende Bear Spike unter dem 20 EMA (blaue Linie). Aus ihm ergibt sich ein Kursziel von 0,9675 (Measured Move).

1h und 1d EURCHF Candlestick Prognose nach SNB-Zinssenkung

Ist die zwei Kaufklimaxe notwendig machende Korrektur abgeschlossen, steht eine große Entscheidung auf dem Daily Chart an. Sie wird die EUR/CHF-Entwicklung auf Wochen prägen. Die Price Action wird dann folgende Fragen beantworten:

  1. Ist der Breakout über das Swing High vom Dezember 2023 erfolgreich und wechselt der EUR/CHF zügig zurück in den Anstiegsmodus Richtung 1,00?
  2. Oder scheitert der Breakout, so dass der Euro ins zweite Quartal hinein auf 0,95-0,96 sinkt?

SNB-Paukenschlag: Euro steigt rapide auf 0,98

Steiler Anstieg Euro-Franken-Rate nach SNB-Zinssenkung

Der Euro legt noch einmal nach und klettert über das gleich nach der SNB-Sitzung erreichte Hoch. Das Plus wächst auf 1,2% an.

Auf einem Linienchart der letzten vier Monate ist das Overshooting des EUR/CHF-Kurses deutlich erkennbar.

Vergleicht man den Überraschungscoup der SNB mit vorherigen, ist der Kursausschlag klein:

  • Als SNB-Präsident Philipp Hildebrand den Euro-Mindestkurs bei 1,20 CHF im September 2011 einführte, stieg der Kurs aus dem Stand um 11%.
  • Als sein Nachfolger Thomas Jordan die Stützgrenze Anfang 2015 wegzog, crashte die Euro-Franken-Rate minus 25%.


Der Eurokurs schießt nach überraschender Zinssenkung der Schweizerischen Nationalbank (SNB) auf 0,9780 CHF hoch.

Die tiefe Schweizer Teuerung von 1,2% veranlasst die SNB zu diesem Paukenschlag. Der Franken reagiert allergisch. Er wertet sich binnen wenigen Minuten um ein volles Prozent gegen den Euro ab.

Weitere Zinssenkungen sind in der Pipeline, lässt sich aus der 🔗Lagebeurteilung auf der SNB-Webseite herauslesen.

Zum US-Dollar schwächt sich der Schweizer Franken um 1,2% auf USD/CHF 0,8980 ab.

5-Minute Chart Overshooting EURCHF nach SNB Zins-Paukenschlag

Es geht Schlag auf Schlag

Mit Anstieg auf ein 4-Monatshochs bei 0,9665 drängen plötzlich CHF-Käufer in den Devisenmarkt. Sie drücken den Kurs im europäischen Vormittagshandel kurz und knackig auf 0,9620. Ein Warnsignal.

Inzwischen hat die Euro CHF Entwicklung ihren Channel-Anstieg fortgesetzt. Sie notiert mit steigender Tendenz bei 0,9660. Wegen des scharfen Rückgangs vom Vortag bleibt aber ein fader Beigeschmack.

Die schwarze Reversal-Kerze hat auf einen Schlag die Schlusskurse der sechs vorherigen unterboten. Und dies passierte im europäischen Handel.

Hier waren längerfristige agierende Anleer beteiligt, die zusammen Kurzfrist-Hochfrequenzhandel den Euro als heavy einstuften.

Ganz gleich das der Euro inzwischen wieder steigt, es ist ein Warnsignal, und daher fehlangebracht den Anstieg des Euro als selbstverständlichen Teil des diesjährigen Geschehens am Devisenmarkt zu sehen.

Euro CHF Kursverlauf bei Wedge Top und Bear Reversal

Price Action

Das gestern ausgelöste Kaufsignal mit Kursziel 0,9685 ist trotz Fortsetzung des Channel-Anstiegs klar gescheitert. Der Eurokurs sank unter das Tief von Kerze 1 (siehe unten).

Bei einem kräftigen Breakout aus der letztwöchigen Trading Range wäre das nicht passiert. Die Gegenbewegung (Pullback) wäre nur halb so groß ausgefallen. Der Euro hätte sich bei 0,9640 CHF befestigt.

Entscheidend ist die aktuelle Anstiegsphase: Schafft es der Eurokurs nicht bis zur Aufwärtskanal-Linie, wäre das das zweite Warnsignal. Euro-Halter brächten nicht die Geduld auf, an ihren Positionen bis zum Erreichen der Linie festzuhalten.

Überdies kämen jetzt Euro-Leerverkäufer und Akteure, die CHF-Positionen nehmen, vorzeitig in den Markt. Aus ihrer Sicht ist der Euro-Anstieg überreif.

Doppelter Verkaufsdruck (Double Pressure) führt dann auf dem 4h Candlestick-Chart zu einer einschneidenden Abwärtskorrektur und der Bildung eines Double Bottoms. Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt aktuell bei ca. 40%.


Eurokurs plötzlich mit frischem Wind unter Flügeln

Die Kursgewinne des Euro sind die größten seit zwei Jahren, was den Schweizer Franken zu einer Risikowährung und anfällig für weitere Abwertungsschritte macht.

Entsprechend hoch sind Chancen einer Eins als erster Kommastelle. Dazu muss der Euro die ruhige- und kraftvolle Aufwärtsbewegung fortsetzen. In Hektik auszubrechen, kann er sich nicht leisten.

Der vor zwölf Stunden initiierte Anstieg (Spike) ruft ein Kursziel auf Basis der Price Action von 0,9685 hervor: (mm1, siehe unten)

  • Strecke zwischen Close Kerze 3 und Open Kerze 1: 0,9655 minus 0,9625 = 0,003
  • Strecke dem Close von Kerze 3 hinzuaddieren: 0,9655 plus 0,003 = 0,9685.
  • Das Kursziel steigt, sollte der Euro die Trendkerzen-Serie fortsetzen. 0,9685 ist daher zum aktuellen Zeitpunkt ein konservatives Kursziel. Es kann deutlich darüber hinaus gehen.

Tatsächlich ist der Euro CHF Kurs aktuell dabei einen Widerstand basierend auf einem Measured Move (mm2) aus der Trading Range der letzten Woche hinaus zu brechen.

Das Kursziel dieses Measured Move war 0,9555. Es fungiert zugleich als Widerstand, weil hier Kurzfristhändler Gewinne mitnehmen.

Auf dem Daily Chart gibt es ebenfalls ein Measured-Move-Ziel aus einer Trading Range heraus. Dieses Kursziel liegt bei glatt 0,97.

Auszugehen ist, dass die Price Action auf dem Daily Chart die auf dem 4-Stunden-Chart überschreibt und der Anstieg auf 0,97 kommt.

Pullbacks finden bei 0,9640, der Mitte eines Breakout-Gap, charttechnische Unterstützung.

EURCHF Kerzenchart mit steigenden Kurszielen nahe 1,00

Price Action

Je länger die Serie der Euro-Trendkerzen andauert, umso besser die Ausgangslage für den Euro im 2. Quartal 2024 auf 1,00 CHF (Parität) zu steigen. Dabei muss der Euro das Ziel verfolgen die Serie ohne Übertreibungen fortzusetzen.

Ein Überschießen einer Aufwärtskanal-Linie würde beispielsweise eine kleine Übertreibung darstellen.

Noch ungünstiger wäre ein Hochschießen per Buy-Klimax auf 0,98/0,99. Dann wäre der EUR/CHF-Kurs zwar plötzlich sehr nahe an der Parität.

Die Wahrscheinlichkeit einer wochenlangen Abwärtskorrektur und das Verfehlen von 1,00 aber größer.


EUR/CHF-Ausblick: Euro ist gefragt - nicht so der CHF

Der Eurokurs ergreift das Ziel aus der bullischen Wedge-Flagge auszubrechen und auf 0,9690 CHF zu steigen. Der Schweizer Franken versucht die Aufwärtstrendlinie zu zerschlagen und die EUR/CHF-Entwicklung in einer Trading Range zu halten.

Der Klimax-Reversal von der EZB-Sitzung am 7. März raubt der bullischen Wedge-Flagge ihr typisches Aussehen. Ferner bricht dabei die am 29. Februar begonnene, kurzfristige Aufwärtstrendlinie.

Diese beiden Angriffe auf tiefere Kurse werden vom Euro pariert. Es folgt der erste, robuste Anstieg ohne viel Kerzenüberlapp von 0,9570 auf 0,9630.

Eine von einer bullischen Wedge-Flagge erzeugte Aufwärtsbewegung unterteilt sich in zwei Abschnitte, die von einer Pause voneinander getrennt sind. Daraus ergibt sich für den Euro ein Kursziel von 0,9690 CHF.

Euro-Leerverkäufer und CHF-Halter gehen am horizontalen Widerstand bei 0,9630 in den Markt, um den zweiten Abschnitt des Euro-Anstiegs zu verhindern.

Ihr Kalkül ist wegen des Bruchs der Aufwärtstrendlinie ein Rückgang auf 0,9570 - dem unteren Ende einer zu bildenden Trading Range. 

Weekend Rule

Im Euro CHF Kurs eingezeichnete bullische Wedge Flagge

Eine Wochenschluss am Freitag auf einen Hoch führt häufig dazu, dass die Kursentwicklung am Montag und Dienstag weiter steigt (Donchian-Regel¹).

Im zweiten Teil des europäischen Handels am Freitag kamen noch einmal recht massiv Euro-Käufer in den Markt. Mit ihrem Drängen den Eurokurs zurück über 0,96 CHF zu heben, hinterlassen sie in der Price Action ein klares Statement:

"Wir sind bereit das Risiko zu tragen und mit Euro-Positionen ins Wochenende zu gehen."

Während der Euro-Schuldenkrise oder als US-Präsident Trump am Wochenende regelmäßig China anging, blieben solche Akteure im sicheren Schweizer Franken.

¹Richard Donchian war Pioneer auf dem Gebiet des systematischen Wertpapierhandels.

Die Wichtigkeit der Donchian-Regel zeigt der Profihändler Peter Brandt im ersten Interview des Buchs Unknown Market Wizards.


Der Euro legt nach - reicht es für Anstieg auf 0,97 CHF?

Wegen eines guten Schwungs von 0,9570 auf 0,9630 CHF bringt sich der Eurokurs in den Breakout-Modus. Als Belohnung winkt ein Jahreshöchststand.

Für forsche Euro-Käufer ist der horizontale Widerstand bei 0,9615 entscheidend. Vorsichtige Akteure erwidern: "Das Swing- und Jahreshoch vom 6. März 2024 bei 0,9632 muss geknackt werden."

Gemäß Price Action gibt es ein Euro-Kaufsignal auf dem 4h Candlestick-Chart wegen zwei Anlässen:

  1. Breakout Pullback
  2. High 2

Dieses Signal ist schwächer als vorherige (siehe auch Tabelle). Nach dem Bruch des Widerstandes bei 0,9615 steigt der Euro auf 0,9630 CHF.

Es ein folgt ein Pullback auf 0,9610. Der Breakout Point (0,9615) wird unterboten. Anstatt eines bullischen Gap entsteht ein negatives Gap.

Das negative Gap steht einem Euro-Anstieg zwar nicht im Weg. Kräftige Anstiege haben aber ein normales (positives) Gap.

Ausblick

Ein merklicher Anstieg auf knapp 0,97 dürfte in den nächsten drei Handelstagen ausbleiben. 0,9640-0,9650 kann aber erreicht werden.

Dafür sprechen neben Breakout-Pullback und High 2 der Staubsaugereffekt. Euro-Shortseller warten, bis das Hoch bei 0,9632 geknackt bzw. leicht überboten ist.

Wegen ihrer Abstinenz haben bullische Euro-Devisenmarktakteure freie Hand die Euro-Franken-Rate noch etwas höher zu schieben.

Breakout Pullback Euro Kaufsignal auf 4h EURCHF Chart

Price Action

Für einen kräftigen Breakout mit Anstieg auf 0,97 gibt es zu viele Gegenargumente. Sie halten sich mit den Euro-Kaufsignal untermauernden Argumenten die Waage.

Euro-Kaufsignal, weil... Gegenargumente
Breakout-Kerze und Kerze davor sind große Trendkerzen mit kleinen Strichen und fast ohne Überlapp. (Eine Trendkerze ist ein Spike.) Der Breakout-Spike bricht nur den Widerstand bei 0,9615. Wäre es ein starker Breakout, hätte er in einem Schwung auch 0,9632 überstiegen.
Der Gesamtkontext macht einen erfolgreichen Breakout wahrscheinlich. Der Euro ist inmitten einer größeren Aufwertung zum Schweizer Franken. Es gibt keine Dringlichkeit und Kaufhektik, die den Übergang in eine starke Aufwärtstrendphase stets kennzeichnen.
Die Breakout-Kerze verbringt während ihres Aufbaus die meiste Zeit am oberen Ende. Der Breakout erfolgt im US-Handel. Ihm fehlt "das Salz in der Suppe", die fundamentalen Käufer Europas

Seitwärtsverlauf und danach wieder Trend

Die Euro-Franken-Rate navigiert nach zwei gescheiterten Dreieck-Breakouts in eine von 0,9575 bis 0,9615 spannende Trading Range (Seitwärtsverlauf).

Die gesamte Kursbewegung verläuft größtenteils horizontal. Die Unsicherheit ist hoch, als es sich nicht einschätzen lässt, wie und wann die Trading Range endet.

Weil der Trading Range ein Aufwärtstrend vorausging, ist die Wahrscheinlichkeit 55% für einen Anstieg über 0,9615 und 45% für einen Rückgang unter 0,9560.

Euro-Käufer steigern ihre Erfolgsaussichten um weitere 5%, in dem sie am unteren Ende der Trading Range eine bullische Kerzenformation kaufen.

Dazu muss die Euro-Franken-Rate zunächst ans untere Ende sinken:

  • Kommt es zu einem plötzlichen Rückfall mit einer großen, schwarzen Kerze, darf man sich nicht von einem Overshooting auf 0,9570 abschrecken lassen.
  • Bei einem Undershooting würde der Rückfall bereits bei 0,9580 stoppen.

Im frühen Stadium eines EUR/CHF-Abwärtstrends wäre es fatal sich gegen eine große, schwarze Trendkerze zu positionieren - nicht aber in einer Trading Range.

In der Regel scheitern Versuche gleich den ersten Hochpraller zu kaufen, auch um potenzielle Käufer weiter einzuschüchtern und zu verunsichern.

Man wartet, bis die Price Action ein so genanntes Second Signal am unteren Ende (nicht in der Mitte der Trading Range wie bei 2) erzeugt.

Trading Range eingebettet in EUR/CHF-Aufwärtstrend

Price Action

Ein plötzlicher Rückfall gefolgt von einem ebenso plötzlichen Anstieg führt regelmäßig zur Bildung einer Trading Range:

  • Ermutigt von dem scharfen Rückfall auf 0,9560 versuchen die Bären einen Abwärtskanal zu etablieren.
  • Die Bullen gewichten den scharfen Anstieg auf 0,9615 höher und beanspruchen einen Aufwärtskanal.

Ergebnis: Es wird viel hin und her gehandelt. Keine Seite kann sich einen nennenswerten Vorteil verschaffen, bis schließlich der Breakout kommt.

Dann herrscht unter den Zankhähnen insofern Einigkeit, als beide bejahen, dass die Trading Range vorbei ist und es einen neuen Trend gibt.

Der Unsicherheit der Trading Range weicht die Dringlichkeit und der von einem Trend ausgehende Handlungsdruck.


Euro an CHF: "Mein Anstieg geht weiter."

Aktuell treten zwei charttechnische Dreiecke als Geber von Signalen und Handelsempfehlungen der EUR/CHF-Entwicklung in den nächsten drei Tagen auf.

Das größere, rote Dreieck hat die für ein Dreieck charakteristischen Stöße nach oben. Man kann es als symmetrisches Dreieck einstufen, was aber unwichtig ist.

Entscheidend ist der Abwärts-Breakout gleich zu Wochenbeginn im europäischen Handel. Weil der Eurokurs nicht tiefer als 0,9575 CHF sinkt und dann schaukelt (Seesaw Trading), ist dieser Breakout zu 80% gescheitert.

Beginnt der Euro einen Aufwärts-Breakout aus dem kleineren, blauen Dreieck, indem er auf 0,9590-0,9595 steigt, ist auch die 20%-Restchance vom Tisch. Die Euro-Shortseller weinen (siehe unten).

Das blaue Dreieck hat die charakteristischen drei Stöße nach unten.

Euro-Halter wissen, dass ein Aufwärts-Breakout eine größere Erfolgswahrscheinlichkeit hätte als ein Abwärts-Breakout.

Hintergrund: Der aus zwei Dreiecken bestehenden aktuellen Trading Range ging ein Aufwärtstrend voraus. In dessen Verlauf stieg die EUR/CHF-Entwicklung am 6. März auf ein Dreieinhalb-Monatshoch bei 0,9630.

Noch ist es zu früh, um ein Kursziel für einen Aufwärts-Breakout aus dem blauen Dreieck zu ermitteln. Man kann sich auf drei Szenarien vorbereiten:

  1. Ein kräftiger Anstieg mit aufeinanderfolgenden bullischen Euro-Kerzen auf 0,9630 (Spike ohne Pullback).
  2. Breakout-Pullback: Nach dem Breakout über die obere Linie des Dreiecks geht dem Euro bei 0,9610-0,9620 die Kraft aus. Es kommt zu einem Pullback zurück auf den Breakout-Punkt. Als Breakout-Punkt kommen die nun als Unterstützung fungierende blaue Linie und ein kleines Double Top infrage. Befestigt sich der Eurokurs, wird der Anstieg auf 0,9630 CHF fortgesetzt.
  3. Befestigt er sich nicht, scheitert der Breakout. Das wäre dann in etwa spiegelverkehrt zum gescheiterten Abwärts-Breakout aus dem roten Dreieck.
Bullische Konstellation auf 4h EURCHF Candlestick Chart

Price Action

Die auf einen Abwärts-Breakout aus dem roten Dreieck spekulierenden Euro-Shortseller haben noch nicht zur Gänze aufgesteckt.

Diese Akteure, oder die von diesen Akteuren programmierten Computer-Algorithmen, erlauben EINEN gegen sie laufenden Pullback, bevor sie ihre Stopp-Loss-Orders auslösen und Euro zurückkaufen.

Den Pullback gab es im europäischen und zu Beginn des US-Handels am Montag, als die EUR/CHF-Entwicklung von 0,9577 auf 0,9601 stieg. Anschließend hellte sich der Ausblick für die Euro-Shortseller wieder auf.

Die schwarze CHF-Trendkerze und die ihre folgende kleine weiße Doji-Kerze mit einem Schlusskurs, der ihrem Tief näher war als dem Hoch und deswegen trotz des weißen Körpers negativ für den Euro war, führten zu einem Rückgang auf 0,9584. 

Dabei wird zur Freude der Euro-Shortseller ein Low-2-Verkaufsignal ausgelöst.

Doch auch dieser Rückgang geht nicht weit. Das Low 2 scheitert, wenn der Eurokurs 0,9597/98 CHF erreicht.

Wenn das geschieht, geben die Euro-Shortseller auf. Einen ZWEITEN Pullback erlauben sie nicht.


Was auf die hohe EUR/CHF-Volatilität folgt

Der Trampolinsprung des Euro zurück über 0,96 findet nach kurzem Aufbäumen des Schweizer Frankens mit einem Euro-Tief von 0,9560 CHF statt. 

Der EUR/CHF-Aufwärtstrend auf dem Daily Chart ist trotz des Trampolinsprungs dabei sich abzuwschächen.

Auf einem 4-Stunden-Chart treten sich bullische und bärische Devisenmarktakteure bereits auf Augenhöhe gegenüber. Die Euro-Käufer dominieren nicht mehr.

EUR/CHF-Entwicklung 4-Stunden-Chart:

  • Mit dem überraschenden Anstieg vom 29. Februar im Rücken steigt der EUR/CHF-Kurs am 1. März auf 0,9605.
  • Auf den Spike folgen ein kurzer Rücksetzer und dann ein Aufwärtskanal (Channel). Der Eurokurs steigt bis 6. März auf 0,9630.
  • Die Trampolineinlage vom 7. März führt zu einem kurzen Rückgang auf den Ausgangspunkt des Aufwärtskanals.
  • Danach springt der EUR/CHF-Kurs per Double Bottom hoch.

Ergebnis: Die Spike-und-Channel-Formation ist beendet. Die Wahrscheinlichkeiten für den weiteren Kursverlauf verteilen sich aktuell wie folgt:

  1. 20% für einen Rückfall unter 0,9560 gefolgt von einer Trendumkehrung in einen Abwärtstrend auf dem 4-Stunden-Chart.
  2. 30% für einen Anstieg über das Swing High bei 0,9630.
  3. 50% für eine Seitwärtsbewegung zwischen 0,9570 und 0,9620 mit häufigeren Kursen am unteren Ende.
EUR CHF 4h Candlestick Chart mit vollständigem Spike und Channel Pattern

Price Action

Die Spike-und-Channel-Formation zeigt schwächer werdende Euro-Käufer. Der zweite Push nach oben im Channel war enttäuschend.

Devisenakteure mit Euro-Positionen nahmen Gewinne frühzeitig mit, um auf der sicheren Seite zu sein.

Hätten sie größeres Vertrauen in die Gemeinschaftswährung, wäre der Eurokurs an die obere Linie des parallelen Channels gestiegen, lässt sich argumentieren.

Umgekehrt treten Euro-Shortseller verfrüht in den Markt ein. Sie verkaufen den zweiten Push zum Hoch des ersten Pushes mit Sell-Limit-Ordern.

Einige von ihnen gingen davon aus, an der oberen Linie des Channels noch einmal Short zu gehen (Scaling in). Das müssen sie nicht – ein weiteres Signal schwächer werdender Euro-Käufe.

Wegen ungeduldigen Euro-Käufern und frühzeitig in Erscheinung tretenden Euro-Shortsellern hat sich eine Wedge-Formation gebildet:

  • Sie zeigt eine zweistufige Seitwärts- oder Abwärtskorrektur an, weshalb ein Rückgang ans untere Ende der Trading Range aktuell wahrscheinlicher ist.
  • Die erste Stufe der Wedge-Korrektur war die Trampolineinlage.