Der Eurokurs stabilisiert sich gegenüber dem Schweizer Franken bei 0,9300. Damit ist die Gemeinschaftswährung um ein Rappen leichter als am 31. Dezember des Vorjahres.
Gedrängt von der verlängerten Zeitschiene für den Ukraine-Friedensplan und verbesserten Konjunkturaussichten der Schweizer Wirtschaft sank der EUR/CHF-Kurs zu Wochenbeginn auf 0,9260.
"Zum Jahresende sind die Konjunkturaussichten für die Schweizer Wirtschaft für Anfang 2026 überdurchschnittlich", meldete die Konjunkturforschungsstelle (KOF) in Zürich gestern.
Im Verarbeitenden Gewerbe hat sich die Stimmung besonders deutlich verbessert.
Hintergrund ist die zwischen den USA und der Schweiz im November gefundene Einigung. Sie hat die Zölle für in die USA exportierende Schweizer Unternehmen von 39% auf 15% abgesenkt.
Damit läuft 2026 erneut auf eine "BIP-Trap" hinaus: Die Eurozone wurde bei ihrem Wachstum wieder einmal überschätzt, die Schweiz unterschätzt. Baut sich die Diskrepanz ab, wertet der Franken auf.
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