đŸ—Č Euro-Comeback: NĂ€chste Woche noch höher!?🚀
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đŸ—Č Euro-Comeback: NĂ€chste Woche noch höher!?🚀

Samstag: Euro mit vielversprechendem Wochengewinn

Der Euro legt 1% gegenĂŒber dem Schweizer Franken zu. Einen so krĂ€ftigen Wochenanstieg gab es zuletzt Anfang Juni.
EUR/CHF-Entwicklung Herbst 2020 Gewinn-/Verlustbetrachtung (Balkendiagramm)

Mit einem Schlusskurs von 1,0795 Franken hat der Euro seine Gewinne gut verteidigt. Das Hoch vom Mittwoch bei 1,0825 ist in Reichweite.

Der geringe Abstand zum Hoch ist ein Indiz dafĂŒr, dass es in der nĂ€chsten Woche weiter nach oben geht. Der Euro hat aktuell Wind unter den FlĂŒgeln.


Freitagnachmittag: Schweizer Franken mit Verlusten

Der Euro ist auf Kurs den stĂ€rksten Wochenanstieg seit den spektakulĂ€ren BeschlĂŒssen zum EU-Wiederaufbaufonds zu erzielen. FĂŒr 1 Euro gibt es aktuell 1,0810 Franken.

Zum US-Dollar hat sich der Schweizer Franken auf 0,9150 abgeschwÀcht. Vor einer Woche war der Dollar auf den tiefsten Stand seit knapp sechs Jahren gefallen.


Donnerstagvormittag: EZB wirft EUR/CHF KnĂŒppel zwischen die Beine

Die EuropÀische Zentralbank (EZB) wird trotz vielversprechendem Impfstoff an ihrer Corona-Geldpolitik uneingeschrÀnkt festhalten. Der Euro-Franken-Kurs fÀllt unter 1,08.

"Die EZB wird auch in der zweiten Welle der Pandemie da sein", sagt EZB-Chefin Lagarde. Der Impfstoff habe keinen unmittelbaren, positiven Effekt auf die Konjunktur, wiegelt die Französin ab.

Der Euro wird von der erwarteten, weiteren Lockerung der Geldpolitik im Dezember belastet. Aktuell notiert er bei 1,0785 Franken.

Sollte die UnterstĂŒtzung bei 1,0770 reißen, dĂŒrften viele Euro-KĂ€ufer das Handtuch werfen. Es wĂŒrde dann auf ein Wiedersehen mit dem Ausgangspunkt der EUR/CHF-Impfstoffrallye bei 1,0690 hinauslaufen.


Mittwochnachmittag: Jetzt geht es erstmal seitwÀrts

Der Euro-Franken-Kurs ist nach dem steilen Anstieg vom Wochenbeginn in eine SeitwĂ€rtsbewegung ĂŒbergewechselt.

Auf Widerstand stĂ¶ĂŸt er bei 1,0830, UnterstĂŒtzung gibt es bei 1,0770. Viermal prallte er bereits am oberen Ende zurĂŒck, dreimal am am unteren Ende.

Weiterlesen:

Kerzenchart steiler Anstieg Euro-Franken-Kurs im November 2020


Dienstagnachmittag: Der Schweizer Franken meldet sich zurĂŒck

Der Euro setzt seinen Anstieg zunÀchst fort, und so klettert der EUR/CHF-Kurs auf 1,0825. Das ist der höchste Stand seit dem 28. September 2020.

"Der Franken war am Montag unter Druck geraten, nachdem sich an den FinanzmÀrkten starke Hoffnungen auf ein Corona-Impfmittel breit gemacht hatten", kommentiert die St.Galler Kantonalbank.

Aktuell wendet sich das Blatt. Der Eurokurs fĂ€llt unter 1,08 Franken. Sollte die Marke bei 1,0770 reißen, dĂŒrfte sich die Talfahrt beschleunigen.

"Noch ist aber kein Impfstoff auf dem Markt und deshalb sind die Erwartungen der EZB (an das nĂ€chste große Lockerungspaket) nicht außer Acht zu lassen", gibt die Thurgauer Kantonalbank zu bedenken.


Dienstagmorgen: Schaltet der Euro in den Turbo?

Nach einem kurzen RĂŒcklauf auf 1,0770, klettert der Euro-Franken-Kurs erneut auf 1,0810, dem Hoch vom Montag.

Damit befindet sich die Devisennotierung in einer SeitwÀrtsbewegung, deren unteres Ende bei 1,0770 ist. Das obere Ende verlÀuft bei 1,0810.

Der deutliche Tagesanstieg von Montag signalisiert: Der Euro dĂŒrfte noch etwas in petto haben. Die Chancen fĂŒr ein neues Hoch stehen ganz gut.

Sollte er hingegen das in ihm schlummernde Momentum in den kommenden Stunden nicht fĂŒr eine zweite Anstiegswelle nutzen, wĂ€re das ein erstes SchwĂ€chezeichen.

EUR/CHF-Kursentwicklung Intraday auf Kerzenchart


Montagnachmittag: Euro klettert steil nach oben

Ein Corona-Impfstoff ist in Reichweite, und so schiesst der EUR/CHF-Kurs auf 1,0780. Das ist der höchste Stand seit einem Monat.

Steiler Anstieg Euro zum Franken dank Covid-Impfstoffnachricht auf Kerzenchart

Das deutsche Pharmaunternehmen Biontech hat zusammen mit seinem US-Partner, dem Pharmagiganten Pfizer, ein Mittel mit einem mehr als 90-prozentigen Schutz gegen Covid-19.


Freitagnachmittag: Unsicherheitsfaktor Trump

Die US-Wahl mit ihren weitreichenden Folgen fĂŒr die Weltwirtschaft und das weltweite WĂ€hrungsgefĂŒge hĂ€ngt weiter wie ein Damoklesschwert ĂŒber dem EUR/CHF-Kurs. Er notiert aktuell bei 1,0680.

Trump und seine AnwĂ€lte haben einen wunden Punkt aufgedeckt: Es geht um das BriefwĂ€hlen. Im Bundesstaat Pennsylvania werden offenbar Retour-Briefwahl-Stimmzettel auch dann akzeptiert, wenn sie nach der Schließung der Wahllokale eingehen.

Einem BriefwĂ€hler könne aber zugemutet werden, sicherzustellen, seine Briefwahlunterlagen rechtzeitig anzufordern und auch abzuschicken, so dass sein Stimmzettel vor der Schließung der Wahllokale eintreffe, lĂ€sst sich argumentieren.

Wenn man beispielsweise seinen Mietvertrag kĂŒndige, mĂŒsse man sich ja auch an eine Frist, die KĂŒndigungsfrist, halten und die Dauer des Postwegs berĂŒcksichtigen.

Es ist somit nicht auszuschließen, dass sich der Supreme Court doch noch mit der US-Wahl befassen wird. Bisher zeigt die Reaktion der FinanzmĂ€rkte, insbesondere der steile Anstieg der Aktienkurse, dass man Trump null Chancen einrĂ€umt. Möglicherweise ist man hier etwas zu weit vorgeprescht.

KĂ€me Trump noch einmal zurĂŒck, wĂŒrde die Unsicherheit steigen. Institutionelle Anleger, die in den letzten Tagen so eifrig Aktien gekauft haben, mĂŒssten wieder verkaufen. Ein Teil der freiwerdenden Gelder wĂŒrden sie in den Franken stecken, um ihre Portfolios zu stabilisieren.


Freitagmorgen: Ohne SNB-Hilfe droht dem EUR/CHF 1,06

Der Euro sank in den letzten zwölf Stunden von 1,0720 auf 1,0670 Franken. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) ist alarmiert.

Interventionen am Devisenmarkt blieben "in dieser Phase verstÀrkter Unsicherheit notwendige denn je", betonte SNB-Direktorin Andréa Maechler am Donnerstag.

Genutzt hat diese verbale Intervention am Devisenmarkt nichts. Der EUR/CHF-Kurs ignoriert sie, ebenso wie die Wall Street Trumps Gerichtsklagen einfach ignoriert.

Das bisherige Tief der aktuellen Unsicherheitsphase liegt bei 1,0660. Es sieht danach aus, dass dieses Tief im Verlauf des heutigen Handelstages getestet wird.

Die SNB dĂŒrfte dann ihren verbalen Interventionen tatsĂ€chliche Euro-StĂŒtzungskĂ€ufen folgen lassen, um ein Abrutschen unter 1,06 zu verhindern.

Euro-Franken-Kurs AbwÀrtstrend im Herbst 2020 auf charttechnisch dargestellt

🔗 SNB bekrĂ€ftigt Notwendigkeit von Devisenmarktinterventionen, 05.11.2020, Reuters


Donnerstagmorgen: Euro erholt sich

Trump scheint die Wahl verloren zu haben. Der Euro kann sich gegenĂŒber dem Schweizer Franken bei 1,07 stabilisieren.


Mittwochvormittag: HĂ€lt die SNB den Euro ĂŒber 1,0660 Franken?

Der Schweizer Franken hat in den letzten Stunden dreimal versucht den Euro unter 1,0660 zu drĂŒcken. Alle drei Versuche scheiterten.

Das ist ein Indiz dafĂŒr, dass die Schweizerische Nationalbank (SNB) mit Euro-StĂŒtzungskĂ€ufen versucht, eine sprunghafte Aufwertung des Frankens zu verhindern.

Bis ein Wahlsieger feststeht, dĂŒrfte es noch Stunden, vielleicht sogar Tage, dauern. Der EUR/CHF-Kurs hat immer dann eine Tendenz auf 1,0660 zu sinken, wenn Amtsinhaber Trump eine Bundesstaats-AuszĂ€hlung fĂŒr sich entscheidet.


Mittwochmorgen: EUR/CHF-Kurs im Bann der US-Wahl

Der EUR/CHF-Kurs sinkt wÀhrend der StimmauszÀhlung auf ein 4-Monatstief bei 1,0660. Der ungewisse Wahlausgang spielt dem Schweizer Franken in die HÀnde.

Dass es fĂŒr den Euro aktuell nicht so gut lĂ€uft, zeigt die gerissene 200-Tage-Linie. Sollte es dabei bleiben, wĂ€re das ein weiteres Indiz: Der EUR/CHF-Kurs ist unterwegs ist Richtung 1,05.

Der fallende Euro-Franken-Kurs wÀhrend der US-Wahl grafisch dargestellt


Montagnachmittag: Der Vorsprung der Schweiz schwindet

Die industrielle Basis der Eurozone verschafft dem Euro etwas Luft. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) legt zu. Herausgeber IHS Markit kommentiert:

"Deutschland erwies sich wieder einmal als Wachstumslokomotive, hier liefen die GeschĂ€fte der Industrieunternehmen im Oktober so gut wie seit ĂŒber zweieinhalb Jahren nicht mehr. In Österreich wuchs der Sektor so stark wie zuletzt vor knapp zwei Jahren und in Italien so krĂ€ftig wie seit 31 Monaten nicht mehr."

Der PMI fĂŒr die Schweizer Industrie sinkt hingegen. Am Devisenmarkt kann sich der Euro etwas erholen. Er notiert bei knapp 1,07 Franken.

🔗 Aufschwung der Eurozone-Industrie gewinnt im Oktober nochmals an Dynamik


Montagmorgen: Nichts ist entschieden

Die Euro sinkt auf 1,0665 Franken. Das ist der tiefste Stand seit vier Monaten. Die morgige US-Wahl greift nun zur GĂ€nze auf den Euro-Franken-Kurs ĂŒber.

Amtsinhaber Trump liegt in den Umfragen hinten. Doch das sagt Garnichts: Vor vier Jahren hatte er noch weiter zurĂŒckgelegen. Er gewann, der Euro-Franken-Kurs fiel.

🔗 Starinvestor Jeffrey Gundlach: "Trump gewinnt!"


Donnerstagabend: Talfahrt geht weiter

Die EuropÀische Zentralbank (EZB) schwört die MÀrkte auf die "Mutter aller Lockerungspakete" ein. Der EUR/CHF-Kurs fÀllt auf eine neue Tiefstmarke bei 1,0670.


Mittwochnachmittag: Euro verliert an Boden

15.40 Uhr: 1 Euro = 1,0675 Franken.

15.30 Uhr: 1 Euro = 1,0680 Franken. Das letzte Mal gab es so wenig fĂŒr die GemeinschaftswĂ€hrung am 14. Juli 2020.




Es geht nach unten, und so sinkt der EUR/CHF-Kurs auf 1,0685. Eine Woche vor den US-Wahlen dominiert Risikoscheu die FinanzmÀrkte. Tiefrote Börsen spielen dem Schweizer Franken in die HÀnde.

Weiterlesen:

Mittwochmorgen: Entscheidung zur Wochenmitte

Analyse der EUR/CHF-Kursentwicklung im Herbst 2020 mit Ausblick (Kerzenchart)

Was bisher passierte:
Der Euro sank am 15. Oktober auf ein 3-Monatstief bei 1,0685 Franken. Anschließend konnte sich die GemeinschaftswĂ€hrung erholen. Sie kletterte am 22. Oktober ein erstes Mal auf 1,0750 und am 27. Oktober ein zweites Mal.

Aktuelle Lage:
Aktuell haben die Euro-VerkĂ€ufer wieder die Oberhand, und so notiert der EUR/CHF-Kurs bei 1,0700. Das zweimalige ZurĂŒckprallen bei 1,0750 ist ein schlechtes Zeichen fĂŒr den Euro. Es handelt sich um eine Doppel-Top-Formation.

EUR/CHF-Ausblick:
Bei 1,0700-1,0705 ist eine wichtige UnterstĂŒtzungskette:
  • Reißt sie, muss man in einem ersten Schritt mit einem RĂŒckfall auf 1,0685 und in einem zweiten Schritt mit einem RĂŒckfall auf 1,0650-1,0660 rechnen.

  • HĂ€lt sich der Euro-Franken-Kurs in den kommenden Stunden ĂŒber 1,07, wĂ€re der Weg frei fĂŒr den dritten Anstieg auf 1,0750.