ūüó≤ Wie es zur Parit√§t kam, was EUR/CHF als n√§chstes erwartet
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ūüó≤ Wie es zur Parit√§t kam, was EUR/CHF als n√§chstes erwartet

Samstag: Plötzlich ist 1 Euro nur noch 1 Schweizer Franken wert
Wechselkurs Diagramm Euro Schweizer Franken Parität

Der Euro-Franken-Kurs ist in dieser Woche von 1,0440 auf 1,0020 (-4,0%) gefallen. Wie konnte es soweit kommen? Was sind die Ursachen? Wie ist der neue Ausblick?

  • Wegen dem Krieg in der Ukraine und den massiven Sanktionen gegen Russland steht die Eurozone mindestens vor einer Konjunkturdelle. Es ist sogar eine Rezession m√∂glich.
  • Private Haushalte und Unternehmen √§chzen √ľberdies unter dem auf 120 US-Dollar je Fass hochgeschossene Erd√∂lpreis und den ebenso steil gestiegenen Gaspreisen.
  • Die steigenden Energiekosten erh√∂hen zum einen die Rezessionsgefahren, als weniger Geld f√ľr Konsum und Investitionen zur Verf√ľgung steht. Zum anderen heizen die hohen Energiekosten die Inflation (ūü†Į s. unten) weiter an. Das tut auch der weiche Euro, der zum US-Dollar unter 1,10 abgetaucht ist.
  • In der Schweiz steigt die Inflation (auch wegen des starken Frankens) bei weitem nicht so schnell wie in der Eurozone. Inflationstechnisch verh√§lt sich die Schweiz zur Eurozone wie die Eurozone zur T√ľrkei.
  • Die der Schweizer Inflation davon galoppierende Inflation in der Eurozone f√ľhrt 1 Euro = 1 Franken (Parit√§t) herbei.
  • Zusammen mit der Konjunkturdelle/Rezession ergibt sich f√ľr den Euroraum folgender Ausblick: Kein Wachstum, Inflationsraten irgendwo zwischen 5% und 8%. √Ėkonomen sprechen von Stagflation.
  • Sollte sich diese Stagflation in der Eurozone festsetzen und bliebe die Schweiz von einer Stagflation verschont, wird sich der Euro-Franken-Kurs unter der Parit√§t einnisten.

Freitagabend: 1 Euro = 1 Schweizer Franken

Der Euro umgarnt den Gleichstand (Parität) zum Schweizer Franken, und so notiert der EUR/CHF-Kurs bei 1,0020 (18.15 Uhr) und aktuell bei 1,0035 (19.00 Uhr)

Es wird nicht mehr lange dauern und f√ľr 1 Euro gibt es weniger als 1 Schweizer Franken. Folgendes steckt dahinter: Potenzielle K√§ufer √ľben sich in der Erwartung zu Kursen unter der Parit√§t zuschlagen zu k√∂nnen in Zur√ľckhaltung.

Die, die auf einen sinkenden Euro gewettet haben, werden erst Gewinne mitnehmen, wenn die Parit√§t geknackt ist. Wenn sie den Euro zur√ľckkaufen und die potenziellen K√§ufer ihre Zur√ľckhaltung aufgeben, kann der Euro wieder steigen.

Wo dieser Punkt ist, lässt sich nicht sagen: Möglicherweise bereits bei EUR/CHF 0,9980, vielleicht aber auch erst bei 0,9900 oder tiefer.

Weiterlesen: Extrem schwere Zeit f√ľr den Euro


Freitagnachmittag: Diese Darstellung zeigt das ganze Ausma√ü ūüí∂ūüíĒ€

Gegen den starken Schweizer Franken ist kein Kraut gewachsen. Der Euro setzt seine Talfahrt auf 1,0030 CHF fort. Der Euro-Dollar-Kurs verliert die Eins als erste Nachkommastelle. Auch hier ein Multi-Jahres-Tief.

Darstellung Euro Mehrjahrestiefs zu anderen Währungen

Freitagmorgen: Euro jetzt nur noch 1,01 CHF

Der Eurokurs st√ľrzt auf 1,0120 Franken. Das ist ein neuer Tiefpunkt. Hintergrund: "Das Schlimmste steht noch bevor", so das Fazit von Frankreichs Pr√§sident Macron nach einem Telefongespr√§ch mit Putin.

Der Finanzkrieg des Westens gegen Russland geht zuvorderst zu Lasten des russischen Rubel. Seit Kriegsausbruch vorvergangenen Donnerstag hat sich der Rubel zum Schweizer Franken um 37% abgeschwächt.

Auch der Euro bleibt nicht verschont. Er verlor auf den Franken zwar "nur" 2,5%. Das ist allerdings recht viel, zumal der Euro die zweitwichtigste Währung der Welt ist. Kein Vergleich zum Exot russischer Rubel.

EUR/CHF-Kurs Linienchart mit eingezeichneten Verkaufsklimaxen Ukraine-Krieg

Chartexperten sprechen von Verkaufsklimaxen, die den Euro seit einer Woche regelmäßig heimsuchen. Nach drei solcher Verkaufswellen ist in der Regel Schluss und es setzt eine Gegenbewegung nach oben ein.

Der Euro hat gerade Verkaufsklimax Nummer zwei hinter sich. Dieser lie√ü ihn von 1,0250 auf 1,0120 Franken abst√ľrzen. Man sollte daher noch einem dritten Verkaufsklimax auf dem Zettel haben. Und der ginge dann bis auf die Parit√§t runter.


Mittwochnachmittag: No Way Out

Eine um 5,8% kochende Inflationsso√üe haben Christine Lagarde und Philip Lane anger√ľhrt. Die beiden vermeintlichen W√§hrungsh√ľter der Europ√§ischen Zentralbank (EZB) werden ihrem Ruf als Duo Infernale einmal mehr gerecht.

Der Euro reagiert auf die Hiobsbotschaft mit einem R√ľckfall auf 1,0160 Franken. Man kann es drehen und wenden wie man will: Seit seiner Einf√ľhrung vor 20 Jahren war die Gemeinschaftsw√§hrung noch nie so schlecht beisammen.

Es liegen nur noch schlechte L√∂sungen auf den Tisch: Erh√∂ht die EZB die Leitzinsen, um die Inflation zu bremsen und die Kaufkraft der B√ľrgerinnen und B√ľrger (vor allen der Geringverdiener) zu bewahren, w√ľrde das zusammen mit den Kriegseinfl√ľssen zu einer Rezession f√ľhren.

Schicken sich hingegen die Fiskalpolitiker an, die Verbraucher mit indirekten- oder direkten Geldgeschenken zu entlasten, dann muss die EZB das daf√ľr notwendige Geld mit der Notenpresse wieder einmal bereitstellen. Und das gibt dann noch mehr Inflation.

Das erinnert an die 1970er-Jahre: Damals hatte eine deutsche Gewerkschaft zweistellige Lohnerhöhungen durchgesetzt. Die Inflation war dann aber auch zweistellig, so dass die Kaufkraft der Kolleginnen und Kollegen dieselbe blieb.


Mittwochmorgen: Alles bleibt anders

Der Euro wird von einer weiteren Verkaufswelle erfasst, und so fällt der EUR/CHF-Kurs auf 1,0190. Der Krieg in der Ukraine gewinnt laut Medienberichten an Brutalität. Ein Ende ist nicht abzusehen.

"Es scheint so, als wäre es nur eine Frage der Zeit, bis der EUR/CHF in Richtung 1,0100 notieren könnte", sagt die Thurgauer Kantonalbank.

Auf die Verbraucher in den Eurol√§ndern kommen harte Zeiten zu: Der √Ėlpreis schiesst auf 116 US-Dollar hoch. Gleichzeitig findet sich der kriegsexponierte Euro zum US-Dollar auf einem 2-Jahrestief wieder.

Schweizer Haushalte sch√ľtzt der starke Franken ein St√ľck weit vor den drastischen Preiserh√∂hungen, die jetzt kommen.

Auf Parität spekulieren

Wegen dem Krieg in Europa sind zwei Leitzinserhöhungen in diesem Jahr, von denen die Finanzmärkte nach der letzten EZB-Sitzung ausgegangen waren, passé.

Die W√§hrungsh√ľter haben sich zwar zum Laufenlassen der Notenpresse noch nicht ge√§u√üert. Es wird aber wohl in diese Richtung gehen m√ľssen.

F√ľr Spekulanten ist dieser Ausblick ein Grund bereits jetzt auf eine Parit√§t beim Euro-Franken-Kurs zu wetten.


Dienstagnachmittag: 7-Jahrestief

Der Euro fällt auf ein neuen Tiefstand zum Schweizer Franken, nachdem Russlands Verteidigungsminister sagt, man werde kämpfen, "bis alle Ziel erreicht sind". Der EUR/CHF-Kurs sinkt mit 1,0240 auf den tiefsten Stand seit Anfang 2015.

Zuvor hatte die Schweiz die EU-Sanktionen gegen Russland √ľbernommen. Dem Euro half das aber nicht aus der Patsche. Die Eurozone ist wegen ihrer Lage besonders exponiert und gef√§hrdet.

Euro - Schweizer Franken 7-Jahrestief Ukraine-Krieg

Hinzu kommt: Wegen des Kriegs in Europa werden die Schulden weiter rasant wachsen. Italien will die Verschuldungsobergrenzen wegen des Ukraine-Kriegs länger ausgesetzt halten.

Bei dem, was in den Eurol√§ndern niedriger sein m√ľsste, Schulden und Inflation, geht es also weiter nach oben. Die Eurozone wird damit k√ľnftig bei zentralen Wirtschaftsdaten der Schweiz noch weiter hinterherhinken.

Montagnachmittag: Euro fällt erneut auf 1,03 CHF

Der Swift-Rauswurf Russlands macht den Schweizer Franken attraktiv, und so f√§llt der EUR/CHF-Kurs von 1,0450 auf 1,03. Die Schweiz dr√ľckt sich davor die EU-Sanktionen gegen Russland zu √ľbernehmen, was den Franken zus√§tzlich st√ľtzt.

Der russische Rubel sackt zum Euro und Schweizer Franken an nur einem Tag um 25-30% ab. Mit denen √ľber das Wochenende verh√§ngten Sanktionen sind Russlands Devisenreserven blockiert. Russland kommt nicht an die aus dem Verkauf von √Ėl und Gas in den letzten Jahren eingenommenen Euro und US-Dollar.

Ziel ist es laut der Deutschen EU-Kommissionschefin von der Leyen die Möglichkeit des russischen Präsidenten Wladimir Putin zu beschränken, seine "Kriegsmaschinerie" zu finanzieren. Blockieren will man auch das Geld der russischen Oligarchen.

Der Schweizer Bundesrat macht bei den Finanzsanktionen aber bisher nicht mit. Und das d√ľrfte mit ein Grund daf√ľr sein, warum der Schweizer Franken im Vergleich zum Euro nun wieder besser abschneidet.


Freitagmorgen: Der Tag danach

Die reflexartige Flucht in den Schweizer Franken wegen des Angriffs Russlands auf die Ukraine ist beendet. Der Euro erholt sich auf 1,0350 Franken, nachdem er zuvor mit den Sanktionsbeschl√ľssen des Westens auf ein 7-Jahrestief bei 1,0280 absackte.

"Solange die Eskalation in der geopolitischen Krise weitergeht, bleibt der Aufwertungsdruck auf den Franken erhalten", meint der Devisenexperte Elias Hafner von der Z√ľrcher Kantonalbank. (cash/awp)

Tats√§chlich wird man an den Finanzm√§rkten recht schnell zur Tagesordnung √ľbergehen. Russlands Wirtschaftsleistung ist kaum gr√∂√üer als die Spaniens, die der Ukraine betr√§gt gerade einmal ein Drittel der √Ėsterreichs.

Es zeichnet sich bereits seit Jahren eine Neuauflage des Kalten Kriegs zwischen dem Westen und Russland ab. Die Ukraine ist das Opfer. Eine einfache Mehrheit der ukrainischen Bev√∂lkerung (keine deutliche) wollte ins westliche Lager schl√ľpfen. Ungarn hatte 1956 selbiges versucht.

In Ungarns Hauptstadt Budapest stimmte die Ukraine dann im Jahr 1992 zu, ihre Nuklearwaffen abzugeben. Im Gegenzug sicherte die USA zu, der Ukraine bei einem Angriff beizustehen. Auch die Ungarn hatten einst gehofft, Amerikaner und Briten w√ľrden ihnen beistehen...

Taugenichts Euro

Die Einf√ľhrung des Euro hatte die Politik damit begr√ľndet, dass die Gemeinschaftsw√§hrung t√ľchtig dabei mithelfen werde, permanent den Frieden in Europa zu sichern. Das ist allerdings nur in West- und Mitteleuropa gelungen.

Wenn man sich die Nazi-Zeitungsarktikel aus Italien und Griechenland während der Euro-Schuldenkrise anschaut, bleibt auch ob dieser vermeintlichen Erfolge der Einheitswährung ein fader Beigeschmack.


Donnerstagnachmittag: Rubel reagiert allergisch auf Putins Krieg

Am Devisenmarkt treibt der von Russland vom Zaun gebrochene Krieg den Schweizer Franken in die Höhe. Der Euro hat sich zwar in den letzten Stunden bei 1,03 Franken stabilisiert. Doch das ist nur eine Momentaufnahme.

Wenn der EU-Krisengipfel am Abend das schärfste und härteste Sanktionspaket, das man je umgesetzt hat, annehmen wird, könnte der Euro zum Schweizer Franken auf 1,02 oder tiefer wegbrechen.

Der Druck auf die Schweiz wird immens sein, bei den Sanktionen gegen Russland, allen voran bei russischen Vermögenswerten in der Schweiz, nicht auszuscheren.

Bisherigen Erwartungen zufolge waren die Finanzm√§rkte von einem moderaten Konfliktverlauf ausgegangen. Das war eine Fehleinsch√§tzung. Nun werden die Erwartungen neu und sehr negativ ausgerichtet werden m√ľssen.

Russischer Rubel schwächt sich deutlich ab

Beim Euro-Franken-Kurs d√ľrfte daher mit 1,0290 das Tief noch nicht erreicht sein. Beim Franken-Rubel-Kurs wird auch noch etwas nachkommen. Der Schweizer Franken verteuerte sich bereits auf ein Rekordhoch von 97 Rubel.

Wenn die Sanktionen unterschrieben sind, muss man hier mit einem Bruch der 100er-Marke rechnen. F√ľr 1 Schweizer Franken g√§be es dann mehr als 100 Rubel. Zum Vergleich: Bei der ersten gro√üen Ukraine-Krise 2014 kletterte der Kurs auf 80.


Donnerstagmorgen: EUR/CHF-Kurs auf 7-Jahrestief

Der Schweizer Franken wertet nach dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine sp√ľrbar auf. Der EUR/CHF-Kurs f√§llt auf 1,0290. Das ist der tiefste Stand seit sieben Jahren. Steht ein Schwarzer Donnerstag bevor?

EUR/CHF-Absturz Krieg Ukraine

Der Euro ist in dem sich abzeichnenden Krieg am meisten exponiert. Das kann, muss aber nicht die Schweizerische Nationalbank (SNB) auf den Plan rufen. Wegen der Sondersituation könnte die SNB von ihrem Mantra des letzten halben Jahres abweichen und dem Euro wieder unter die Arme greifen.

Bleibt die SNB au√üen vor, droht dem Euro-Franken-Kurs ein Schwarzer Donnerstag. So schlimm wie beim letzten Schwarzen Donnerstag am 16. Januar 2015 d√ľrfte es aber nicht kommen. Damals schw√§chte sich der Euro zum Schweizer Franken bis zu 25% ab.

Die Parität könnte der Euro-Franken-Kurs allerdings antesten, wenn die ersten furchtbaren Kriegsbilder kommen. Neben dem Schweizer Franken verteuert sich Gold erheblich. Das gelbe Edelmetall ist unterwegs in Richtung 2000-Dollar-Marke.


Mittwochvormittag: Straffung der Geldpolitik auf Pr√ľfstand

Der Euro ist ein Stehaufm√§nnchen: Seinem R√ľckfall auf 1,0340 Franken folgt ein Anstieg auf 1,0450. "Den ganzen Tag √ľber hatte die Ukrainekrise beim Eurokurs f√ľr eine Berg- und Talfahrt gesorgt", res√ľmiert die St.Galler Kantonalbank.

Börsensender wie CNBC spekulieren bereits, dass die Ukrainekrise US-Leitzinserhöhungen "verkompliziere". Da schwingt dann gleich der Gedanke mit, dass es auch im Euroraum mit einer Straffung der Geldpolitik nichts wird.

Noch ist es ein Extremszenario mit einer Eintrittswahrscheinlichkeit von weniger als 20%:

"Sollte sich die Europäische Zentralbank (EZB) aber den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine zu eigen machen, um an den Staatsanleihenkäufen und ihrer Euro-Inflationswährung festzuhalten, hätte EUR/CHF gar keine andere Wahl als unter 1,03 abzutauchen."

EUR/CHF-Kurs mit altem EZB-Zopf

Indes hat sich der fr√ľhere US-Pr√§sident Trump zu Wort gemeldet: W√§re er (Trump) noch Pr√§sident, h√§tte sich die Ukrainekrise "nie zugetragen". Er kenne Putin sehr, sehr gut.


Dienstagvormittag: Euro vor R√ľckfall unter 1,03 Franken

Die Erwartungen an den Schweizer Franken seine Rolle als Sicherer Hafen auszuf√ľllen, nehmen zu. Der Westen setzt seine Sanktionsspirale gegen Russland in Gang. Die Eurozone ist der gro√üe Verlierer.

Aktuell notiert der Euro-Franken-Kurs mit fallender Tendenz bei 1,0340. Russland soll Panzer in die beiden abtr√ľnnigen ukrainischen Regionen Luhansk und Donezk geschickt und deren Unabh√§ngigkeit anerkannt haben.

EUR/CHF-Absturz Russland Sanktionen

Der Westen, inklusive Deutschland und Frankreich, will mit Sanktionen antworten. Da kommt also gerade der Stein f√ľr eine weitere Aufwertung des Schweizer Franken ins Rollen. Denn die mit Russland eng verflochtenen Eurol√§nder sind bereit sich wirtschaftlich ins eigene Fleisch zu schneiden.

Dazu muss wissen: Die USA macht kaum Gesch√§fte mit Russland. Die US-Wirtschaft handelt mit Russland in derselben Gr√∂√üenordnung wie mit dem Bundesland Baden-W√ľrttemberg.

Das Vereinigte K√∂nigreich fordert mit den USA zusammen Deutschland und √Ėsterreich auf, seine Abh√§ngigkeit von russischen Gas zu verringern. Ihrerseits wollen die Briten aber sehr wohl mit Russland Gesch√§fte machen. Sie f√∂rdern russischen Immobilienbesitz in London und anderswo mit geldw√§schefreundlichen Gesetzen und Verordnungen.

ūüĒó Sadiq Khan calls for foreign-owned properties register, BBC

Die Regierungen westlicher L√§nder mit bedeutsamen W√§hrungen gewinnen f√ľr ihre Heuchelei und Doppelmoral jede Goldmedaille. Der Schweizer Franken scheint davon zu profitieren. Der Euro ist am meisten exponiert, und so ist neues Jahrestief zum Franken unter 1,03 im Falle einer Sanktionsspirale wahrscheinlich.