EUR/CHF-Ausblick: Diese Woche tiefer
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EUR/CHF-Ausblick: Diese Woche tiefer

Der Euro ist in einem kurzfristigen Abw├Ąrtstrend, der zwischen 5. Juni und 12. Juni einen Abverkauf von 1,0915 auf 1,0650 Franken herbeif├╝hrte. Aktuell notiert er bei 1,0715 Franken. Von fundamentaler Seite gibt es Auftrieb wegen den EU-Grenz├Âffnungen. Sie k├Ânnen laut dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) einen Konjunkturschub bewirken.

"Der Schweizer Franken bleibt deutlich ├╝berwertet". Eine erfolgreiche Bew├Ąltigung der Corona-Krise d├╝rfte den Franken etwas schw├Ąchen, hei├čt es in einem aktuellen Devisenkommentar der Deka Bank. Die Devisenexperten des deutschen Geldhauses rechnen mit einem Anstieg des Euros auf 1,09 Franken bis Mitte 2021.

Die ab dem 15. Juni 2020 geltenden EU-Grenz├Âffnungen k├Ânnten wie ein zweites Konjunkturpaket wirken, sagt DIHK-Pr├Ąsident Eric Schweitzer den Zeitungen der "Funke Mediengruppe". "Von der europ├Ąischen Grenz├Âffnung k├Ânnen auch weltweit Impulse ausgehen – damit der internationale Handel wieder in Gang kommen."


Trotz eurofreundlichen Nachrichten wegen der R├╝ckkehr zum Schengen-System werden sich Anleger aller Voraussicht nicht ├╝bereilt aus dem defensiven Schweizer Franken verabschieden. Das zeigt eine aktuelle Analyse basierend auf der Charttechnik. Der 5-t├Ągige Ausblick f├╝r den EUR/CHF-Kurs zeigt nach unten.
  • Der Eurokurs ├╝berrannte die Abw├Ąrtstrendlinie und kletterte anschlie├čend etwas ├╝ber 1,07 Franken.
  • Der Trendlinienbruch ist kein Kaufsignal. In vier von f├╝nf F├Ąllen wird das alte Extrem noch einmal getestet. Der Euro d├╝rfte daher erneut auf etwa 1,0650 runtergehen.
  • Sollte er sich nun befestigen, g├Ąbe es Aufw├Ąrtsspielraum herr├╝hrend aus einer Doppel-Bottom-Formation. Der Euro w├Ąre in der Lage auf ca. 1,0750 Franken zu steigen.

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