EUR/CHF-Kurs muss sich in Geduld üben
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EUR/CHF-Kurs muss sich in Geduld üben

Der Euro zeigt Momentum-Tradern die kalte Schulter, und so richtet sich der EUR/CHF-Wechselkurs aktuell bei 1,17 ein. An der Risikobereitschaft liegt es nicht. Der deutsche Aktienindex TexDax klettert auf ein Rekordhoch. Auch sonst sind die Risikoampeln grün. An der Wall Street geht der Bullenmarkt gerade ins zehnte Jahr.

Bleibt abzuwarten, ob der EUR/CHF-Kurs die bullishe Wochenkerze überbietet. Er hat noch drei Tage, um über 1,1740 zu steigen und eine neue Höchstmarke zu erreichen. Am Donnerstag, mit Rückenwind von der Schweizerischen Nationalbank (SNB), könnte es klappen. SNB-Chef Thomas Jordan müsste es Mario Draghi gleichtun und eine Leitzinserhöhung für 2018 ausschließen, was dem Euro einen Schub geben sollte.


"Der Franken ist eine starke Währung, die in der europäischen Krise enorm zulegen konnte. Aber auch fundamental starke Währungen zeigen zeitweise Schwächephasen. Sie sind beim Franken oft zu beobachten, wenn sich die globale Konjunktur auf Erholungskurs befindet", heißt es im aktuellen UBS Outlook Schweiz. Die Schweizer Großbank rechnet mit einem Anstieg des Euros auf 1,22 Franken.

Tatsächlich sieht es aktuell so aus, als könnte die Weltkonjunktur noch einmal anziehen. Aus den USA und den Emerging Markets kommt viel Rückenwind. Die Entlassung von US-Außenminister Rex Tillerson ist hingegen eher eine schlechte Nachricht. Sein Nachfolger, CIA-Chef Pompeo, will den Iran stärker sanktionieren.
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