Der Schweizer Franken macht in einer Rekordwoche für Gold und Silber seine Sicheren-Hafen-Qualitäten geltend. Dies führt zu einem Rückgang des Euros auf 0,9215 CHF. Das ist der tiefste Stand seit zwei Monaten.
Gold steht kurz davor die 5000-Dollar-Marke zu knacken. Silber steigt über 100 US-Dollar/Feinunze. Unter den wichtigen Papiergeldwährungen ist der Franken der letzte sicherer Hafen. Im US-Dollar und Japanischen Yen sind Risikoprämien. Das zeigen die Bondmärkte.
Der vom EUR/CHF-Kurs anvisierte Anstieg auf 0,94 ist vertagt. Allerdings muss man sich um die Gemeinschaftswährung aktuell keine Sorgen. Der EUR/USD-Kurs klettert mit 1,18 auf den höchsten Stand seit vier Monaten.
Weil der Franken noch kräftiger auf 0,78 CHF per 1 USD aufwertet (15-Jahres-Hoch), steht unter dem Strich eine negative EUR/CHF-Kursentwicklung.
Der Fokus richtet sich jetzt auf die Marke 0,92. Dreimal fand der Euro im letzten Jahr an ihr Support. Darauf folgten Anstieg um 1,8 bis zwei Prozent. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) dürfte jedes Mal mit Deviseninterventionen mitgeholfen haben.
