Das Klein-Klein geht zunächst weiter: Der Eurokurs steigt kurzzeitig auf ein 1-Monatshoch bei 0,9350 CHF. Dem folgt ein prompter Rückgang auf 0,9305. Der Euro geht aber als Gewinner hervor.
Dieses sogenannte Whipsawing (Schrotsägen HIn-und-Her), bei dem Kauf- und Verkaufsignale ausgelöst werden, die umgehend fehlschlagen, findet oft vor einem großen Ausbruch statt.
Auf dem längerfristigen Chart des Euro-Franken-Kurses gibt es eine neue Entwicklung. Der Schweizer Franken droht seine Dominanz zu verlieren.
Hintergrund ist ein Dreieck-Pattern. Dieses müsste wegen des vorangegangenen Abwärtstrends eigentlich nach untern aufgelöst werden. Infolge würde der Euro auf 0,91 CHF sinken.
Allerdings ist wegen des kurzen Anstiegs auf 0,9350 aktuell ein Ausbruch nach oben am laufen. Noch lässt sich nicht sagen, ob dieser bullische Breakout von Erfolg gekrönt sein wird.
Bei einem Fehlausbruch wird die obere Linie des Dreiecks abgeflacht. Dem würde ein Angriff auf die von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) im vergangenen Jahre verteidigte Marke bei 0,92 folgen.
Beii einem erfolgreichen Ausbruch ist ein Anstieg des Euro auf 0,96 bis 0,97 CHF bis zum zweiten Quartal 2026 angezeigt.
