EUR/CHF-Ausblick: Es geht abwärts
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EUR/CHF-Ausblick: Es geht abwärts

Ein letztes Aufbäumen, und das war es dann. Der Euro gibt dieses Mal früher auf als beim letzten Mal. Die Schweizer geben verzweifelten Euro-Käufern gerade die letzte Chance das sinkende Schiff zu verlassen.

Bereits nach fünf Monaten ist die Gemeinschaftswährung mit ihren Kräften am Ende. Die Aufwärtstrendlinie, entlang sich der Eurokurs zwischen Ende September 2022 und Mitte Januar 2023 von 0,94 auf 1,01 hocharbeitete, ist zerrüttet.

Die prompte Nachfrage für den Schweizer Franken im Februar 2023 hat den Euro auf dem falschen Fuss erwischt. Von diesem Schock wird er sich nicht mehr erholen, zeigt die durchbrochene Aufwärtstrendlinie an.

Fahrplan 2. Februarhälfte

Nach dem Trendlinienbruch kommt es zu einem Aufbäumen. Es wird versucht den alten Trendverlauf wieder herzustellen. Dieser Versucht scheitert mit der Bildung eines tieferen Hochs (TH), eines Doppel-Top (DT) oder eines höheren Hochs (HH).

EUR/CHF Linienchart Gesamtanalyse mit Ausblick Q2/2023

Beim Bruch der Aufwärtstrendlinie Mai 2020 bis Juli 2021 (siehe Kasten) wurde ein TH gebildet. Dieses TH war die letzte Gelegenheit für Devisenmarktkteure mit Euro-Beständen diese noch zu einem einigermaßen für sie erträglichen Wechselkurs loszubekommen.

Aktuell ist der Kursbereich 0,9920-0,9940 ein heißer Anwärter auf ein TH. Anschließend wäre eine Talfahrt auf 0,97 bis Beginn des zweiten Quartals 2023 angezeigt.

Hinweis:
Der Aufwärtstrend des Euro war nie sonderlich stark: Die Gegenbewegungen nach unten waren scharf. Auch gab es eine längere Phase mit Überlappungen und Seitwärtsverlauf. Ein robuster Aufwärtstrend hat diese Schwachstellen nicht.

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