Silberpreisentwicklung: Folgt der Rallye ein Totalcrash?
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Silberpreisentwicklung: Folgt der Rallye ein Totalcrash?



Die Silberpreisentwicklung fällt wie ein Kartenhaus zusammen, und so purzelt der Silberpreis auf 23,40 US-Dollar. Vor zwei Tagen gab es beim Silberhändler für die Feinunze noch 29,80 Dollar. Kollabiert der Silberpreis und testet sein Corona-Tief vom März 2020 bei 11,30 Dollar? Oder ist der Rückgang eine ausgezeichnete Kaufmöglichkeit?

Der Absturz des Silberpreises um 21% fällt nicht so sehr ins Gewicht, setzt man ihn ins Verhältnis mit dem vorausgegangenen Anstieg. Zwischen dem 17. Juli und 7. August 2020 schoss die Silberpreisentwicklung von 18,90 Dollar auf 29,80 Dollar (+58%) hoch. Silber hat also noch etwas Speck angesetzt. Solange dieser nicht aufgezehrt ist, stehen die Zeichen auf Wiederanstieg.

Umgekehrt sähe es düster aus, sollte Silber unter die 20-Dollar-Marke fallen. Dann bestünde die Gefahr des Rückfalls in eine lethargische Seitwärtsbewegung, in der sich Silber zwischen 2014 und 2019 aufhielt. Das wäre eine Riesenenttäuschung für die langfristigen Silber-Investoren. Sie müssten zusehen, wie der Wert ihres Bestandes dahinschmilzt. Neueinsteiger kämen zu tieferen Silberpreisen zum Zug als die Routiniers.

Der Goldpreis sank in den letzten vier Handelstagen von 2075 Dollar auf 1860 Dollar je Feinunze. Ein Ende der Talfahrt beim großen Bruder des Silber ist nicht in Sicht: "Es würde uns nicht überraschen, wenn die Korrektur noch eine Weile anhalten würde, denn das Ausmaß des Anstiegs in den letzten vier Wochen war gewaltig", zitiert investing.com die Commerzbank.
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