Der Abwärtstrend drückt
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Der Abwärtstrend drückt

Der Euro sitzt mit 1,1120 Franken etwas fester im Sattel. Um eine Trendwende hin zu steigenden Notierungen handelt es sich aber nicht. Dafür müsste der Wechselkurs über 1,1160 klettern. Auf der anderen Seite ist ein Bruch der Marke bei 1,10 trotz der jüngsten Stabilisierung weiterhin sehr gut möglich. Hintergrund ist ein etablierter Abwärtstrend, der ein neues Tief einklagt.

"Die jüngste Aufwertung der Schweizer Währung wurde durch Kommentare von Mario Draghi ausgelöst. Der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) hat eine weitere Lockerung der Geldpolitik in Aussicht gestellt, falls die wirtschaftlichen Aussichten der Eurozone nicht besser werden und die Inflation nicht anzieht", heißt es einem Beitrag in der Schweizer Handelszeitung.


Am Devisenoptionsmarkt trübt sich die Stimmung gegenüber dem Euro ein. Das ist ein Indiz dafür, dass es sich bei dem leichten Anstieg des Euro-Franken-Kurses der letzten Tage um eine kurzlebige Gegenbewegung handelt. Danach dürfte der Ende April 2019 bei 1,1480 begonnene Abwärtstrend den Euro wieder runterdrücken.

Und so ist so gut wie sicher, dass der Euro das 2-Jahrestief vom 20. Juni 2019 bei 1,1055 Franken noch einmal testen wird. Wahrscheinlich wird dieser Test negativ ausfallen, was dann die Tür für einen Angriff auf die Marke bei 1,10 aufstoßen würde. Die nächste wichtige Unterstützung ist bei 1,0970. An dieser Stelle sollte der Euro dann Halt finden.
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