So kommentieren Experten die aktuelle Lage
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So kommentieren Experten die aktuelle Lage

Der Euro-Franken-Kurs ist seit wenigen Tagen in einer Abwärtsbewegung. Die kommt aus der Sicht der meisten Devisenexperten überraschend. Laut einer Bloomberg-Konsensschätzung rechnen die Banken im Mittel mit einem Anstieg des Euros auf 1,17 Franken. Aktuell ist er allerdings nur 1,12 wert. Tendenz sinkend.



"Der Druck hält an. EUR/CHF konnte nicht wieder über 1,1300 ansteigen und die schwachen Daten aus der Eurozone drücken das Währungspaar in Richtung Süden. Kurse von 1.1200 sind vorstellbar."

St.Galler Kantonalbank, 25.03.2019



"Die schlechten Zahlen aus der Eurozone drückten auch den EUR/CHF in Richtung Süden. Das Währungspaar verlor nach einem Höchstkurs bei knapp unter 1,1300 fortlaufend an Terrain. Erst der wichtige Support bei rund 1.1220 bot genug Unterstützung."

Thurgauer Kantonalbank, 25.03.2019



"Tatsächlich hat sich das Wachstum deutlich abgeschwächt, und wir müssen uns Sorgen um die Konjunktur machen." Mit Blick auf den Brexit sagt EZB-Ratsmitglied Olli Rehn der Zeitung "Welt": "Die Finanzmärkte scheinen da zu gelassen zu sein und das Risiko zu unterschätzen."

Europäische Zentralbank (EZB), 25.03.2019



"Nach der Veröffentlichung des PMI für das verarbeitende Gewerbe fielen die Renditen der zehnjährigen deutschen Staatsanleihen heute Morgen schnell unter 0%. Die Einheitswährung befindet sich im freien Fall und hat 0,90% eingebüßt.

Swissquote, 22.03.2019



"Die eidgenössischen Währungshüter täten aber gut daran, den Stellenwert der Währungsentwicklung zu reduzieren. Noch immer fürchtet man sich vor einer Aufwertung des Franken. Damit kettet sich die SNB aber unweigerlich an die geldpolitische Ausrichtung der EZB. Eine Emanzipation wäre notwendig."

VP Bank, 21.03.2019
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