10 nigelnagelneue Schweizer Franken Prognosen
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10 nigelnagelneue Schweizer Franken Prognosen

Den Wechselkursprognosen von 10 Banken zufolge wird der Euro bis Juni 2016 von aktuell 1,0850 Franken auf 1,10 Franken steigen.


1) Euro steigt auf 1,15 Franken (Erste Group)
Die Wirkung des negativen Zinses nehme langsam zu und mache den Franken als Investitionsinstrument weniger attraktiv. Man erwarte auf Jahressicht eine weitere leichte Abschwächung des Frankens, insofern sich keine Turbulenzen in der Eurozone oder geopolitische Risiken auftun.

2) Euro steigt auf 1,14 Franken (Morgan Stanley)
Man bleibe dem Schweizer Franken gegenüber langfristig negativ eingestellt. Die Renditen auf Schweizer Vermögensanlagen seien schwach, so dass es zu Kapitalabflüssen komme, was den Franken abschwäche werde.

3) Euro steigt auf 1,12 Franken (Raiffeisen Zentralbank)
Weitere Interventionen der Schweizerischen Nationalbank (SNB) zur Schwächung des Frankens dürften auch 2016 auf der Tagesordnung stehen. Im Gesamtjahr dürfte sich der Eurokurs überwiegend über der Marke von 1,10 Franken aufhalten.

4) Euro steigt auf 1,11 Franken (Deka Bank)
"Denn ein zu starker Franken schadet den Exporten und verstärkt die Deflation. Somit sollte der Druck auf den Franken im Prognosezeitraum nachlassen, wenngleich er noch überbewertet bleiben dürfte", kommentiert die Deka Bank.

5) Euro steigt auf 1,10 Franken (Deutsche Postbank)
Die Gemeinschaftswährung habe nicht nur gegenüber dem US-Dollar sondern auch zum Britischen Pfund und zum Schweizer Franken binnen Jahresfrist deutlich nachgegeben. "Auf den Punkt gebracht, bedeutet dies: Eurozone Hui, Rest-Europa Pfui", so die Postbank.

6) Euro steigt auf 1,10 Franken (Landesbank Hessen-Thüringen)
Die EZB wandele mit der in Aussicht gestellten Zinssenkung auf einem schmalen Grad. Die Erfahrungen in der Schweiz hätten gezeigt, dass ein Absenken des Einlagenzinses tiefer in den negativen Bereich kontraproduktiv sein könne, wie der Anstieg bei den Hypothekenzinsen verdeutliche.

7) Euro steigt auf 1,10 Franken (Danske Bank)
Ein gemäß der Kaufkraftparität errechneter Wechselkurs zeige, dass 1 Euro eigentlich 1,31 Franken wert sein müsste. Ein bankinternes Berechnungsmodell der Danske Bank lege nahe, dass ein Kurs von 1,26 Franken auf mittlere Sicht fundamental gerecht wäre. Beide Berechnungen zeigten, dass der Euro unterbewertet sei.

8) Euro sinkt auf 1,08 Franken (Schaffhauser Kantonalbank)
Die jüngste Abschwächung des Franken gegenüber dem Euro bis auf einen Kurs von 1,10 sei für die Schweizerische Nationalbank (SNB) sicherlich eine positive Entwicklung. Man bleibe der Auffassung, dass das Anleihenankaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) mit großer Wahrscheinlichkeit über das bisher kommunizierte Ende (September 2016) fortgeführt werde.

9) Euro sinkt auf 1,08 Franken (Bayerische Landesbank)
Sofern der Euro in Reaktion auf die EZB-Maßnahmen nicht zu stark nachgibt, dürfte die SNB vorerst keine weiteren Lockerungsmaßnahmen beschließen, so dass der Euro bei 1,08 Franken notieren würde.

10) Euro sinkt auf 1,02 Franken (Commerzbank)
Den Euro würden die anhaltenden Sorgen um die niedrige Euroraum-Inflation belasten. Hinzu komme die Gefahr, dass die EZB ihre Anleihenkäufe noch ausweite.