Marc "Dr. Doom" Faber verrät den Trade des Jahrhunderts
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Marc "Dr. Doom" Faber verrät den Trade des Jahrhunderts

"Die Zentralbanken werden für ihre Betrügereien gerade stehen müssen", sagt der Börsenexperte Marc Faber in Anspielung auf den Überraschungscoup der Schweizerischen Nationalbank (SNB). Der von den Finanzmedien als Untergangsdoktor (Dr. Doom) bezeichnete Faber verrät, wie man die Schwäche der Notenbanker ausnutzen kann.

Bei SNB-Chef Thomas Jordan oder der Fed-Vorsitzende Janet Yellen handele es sich um einen Haufen von Professoren, die noch nie in ihrem Leben auch nur einen Tag wirklich gearbeitet hätten, sagt Faber im Gespräch mit dem Finanzkanal CNBC.

Spekulanten, die es versäumten vor dem Mindestkurs-Aus auf einen Abwertung des Euro-Franken-Kurs zu wetten, und denen ein Eintrag im Geschichtsbuch wie ihn George Soros bekam verweht bleibt, müssen laut Faber den Kopf nicht in den Sand stecken. Der "Trade des Jahrhunderts" komme nämlich erst noch.

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"Wenn das Vertrauen in die Zentralbanken schlussendlich zusammenbricht, hat Gold aus meiner Sicht ein Aufwärtspotential von 30 Prozent. Leicht. Noch in diesem Jahr", erklärt Dr. Doom einer von seinen Ausführungen etwas gequält in die Kamera blickenden Reporterin.

Die Goldpreis kletterte seit Jahresbeginn 2015 bereits um zehn Prozent. Die Feinunze (31,1 Gramm) verteuerte sich von 1.184 Dollar auf aktuell 1.304 Dollar.

Die Zentralbanken hätten mit ihrer Politik des Gelddruckens die Reichen noch reicher gemacht. Ihr Vermögenszugewinn gehe auf Kosten der Mittelklasse und der Armen. Ursache sei, dass Notenbanker wie Yellen, Jordan und Draghi den Wert von Aktien und anderen finanziellen Vermögenswerten in die Höhe trieben und die Realwirtschaft auf der Strecke bliebe.

"Man könne nie wissen, was Zentralbanker tun", moniert Faber. Im amerikanischen Kongress gab es bereits einen Vorstoß die Zins- und Geldpolitik von einem nach bestimmten Kriterien programmierten Computer steuern zu lassen. Dagegen sträubte sich umgehend die Fed-Vorsitzende Janet Yellen, die sagte, dass sie und ihre Fed-Professoren alternativlos seien.

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