Banken füttern Bankkunden mit Schweizer Franken Prognosen 2014
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Banken füttern Bankkunden mit Schweizer Franken Prognosen 2014

Die österreichische Raiffeisenbank und die Bayerische Landesbank haben brandneue Schweizer Franken Prognosen für das Jahr 2014 auf den Markt geworfen. In einem Punkt sind sich die Devisenexperten einig: Der Euro dürfte seine Talfahrt beenden. Strittig ist, wie weit es nach oben gehen soll.

1 Euro kostet derzeit 1,2250 Franken. Die Gemeinschaftswährung befindet sich im Erholungsmodus. In der letzten Woche sank der Eurokurs auf 1,2166 Franken. Das war der tiefste Stand seit dem 19. April 2013. Vor einem Jahr fand eine ähnliche Kursentwicklung statt. Im Dezember 2012 ging es bergab. Es folgte ein Blitzanstieg auf 1,2568.

Dass es in den kommenden Monaten etwas Ähnliches passiert, legt die Schweizer Franken Prognose der Raiffeisenbank nahe. Das Geldhaus sagt bis März 2014 ein Anstieg des Euros auf 1,28 Franken voraus. "An der mittelfristigen Abwertungsprognose des Schweizer Franken für 2014 halten wir unvermindert fest", schreibt die Finanzanalystin Lydia Kranner von Raiffeisen Research.

Deutlich weniger optimistisch ist die Bayerische Landesbank (BayernLB). Aufgrund der hohen Treffsicherheit sollte man sich das letzte Prognose-Update aus München auf jeden Fall genauer anschauen. Aktueller Stand: Der Euro wird im März 2014 bei 1,23 Franken notieren.

Franken-Kreditnehmer, die 2014 eine Euro-Konvertierung in Angriff nehmen möchten, brauchen verlässliche Vorhersagen. Wer Anfang 2000 einen Fremdwährungskredit in Höhe von 200.000 Euro zu einem Eurokurs von 1,60 Franken aufnahm, steht bei einem Kurs von 1,23 mit 260.162 Euro in der Kreide. Stiege der Euro auf 1,28 Franken, wären es 250.000 Euro (abzüglich Zinsersparnis).