Schweizer Franken Prognose DZ Privatbank sieht Euro = 1,25 CHF
+++ Euro mit Wochenschluss bei 1,1580 Franken +++
Hochstimmung: Der Euro nimmt Kurs auf 1,20 Franken...>
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Schweizer Franken Prognose DZ Privatbank sieht Euro = 1,25 CHF

Die DZ Privatbank ringt sich zu einer konkreten Schweizer Franken Prognose durch. Der Euro habe Zuwachspotential auf 1,25 CHF, sagen die Devisenexperten des in Luxemburg und Zürich ansässigen Geldhauses. Derweil legt der Eurokurs CHF eine Verschnaufpause ein. Das Devisenpaar fällt um 0,9 Rappen von EUR/CHF 1,2182 auf 1,2092 (-0,74 Prozent).

„Mittel- und langfristig kann davon ausgegangen werden, dass sich die europäische Staatsschuldenkrise, die Furcht vor einer globalen Rezession sowie weitere Unsicherheiten beruhigen werden. Sollten diese Annahmen eintreffen, entsteht Spielraum für eine Abschwächung des Schweizer Frankens. Dem Euro würde sich dann ein Zuwachspotenzial auf rund 1,25 Schweizer Franken eröffnen“ schreibt die DZ Privatbank in einer Investorennotiz für September.

Im August klang das deutsche Kreditinstitut ein wenig konservativer. Vor dem Hintergrund der sich weltweit abschwächenden Konjunktur dürfte der Schweizer Franken in absehbarer Zeit seinen Status als einer der weltweit sicheren Häfen auch nicht verlieren, hieß es damals ohne Nennung eines genauen Kursziels.

Wechselkurswette

Devisenspekulanten freuen sich derweil über ein "handelbares" Währungspaar. Durch das Loslösen vom Mindestkurs und den zunehmenden Schwankungen erscheint es für den ein oder anderen interessant auf einen Anstieg zu wetten. Durch die Untergrenze bei 1,20, die die Schweizerische Nationalbank bedingungslos verteidigt, ist das Verlustpotential begrenzt.

Zwar liegt das kurzfristige Risiko-Renditverhältnis bei 1. Wer Euro CHF beim derzeitigen Kurs von 1,2092 kauft, den Stop-Loss ein wenig unter dem Mindestkurs und den Take-Profit knapp unter dem gestrigen Hoch bei 1,2182 platziert, kann so viel gewinnen wie verlieren. Großspekulanten favorisieren in der Regel Devisenwetten, bei denen man zwei oder dreimal so viel gewinnen wie verlieren kann.

Die Wahrscheinlichkeit, dass der Euro unter den Mindestkurs fällt, ist jedoch deutlich niedriger, als die Wahrscheinlichkeit, dass er ein zweites Mal auf 1,2182 CHF klettert. Ein solcher Trade erscheint daher durchaus sinnvoll.

Wer eine mögliche dritte Euro-Explosion spekulativ ausnutzen will und davon ausgeht, dass sich die CHF Prognose der DZ Privatbank bei 1,25 pro Euro rasch bewahrheitet, der schließt bei einem Anstieg auf 1,2182 CHF die erste Hälfte seiner Position. Anschließend wird für die zweite Hälfte ein so genannter Trailing-Stop auf den Einstandkurs bei 1,2092 mit einem Trailing Step von 50-80 Pips gesetzt.