Teuerung Schweiz 2012 bei -0,9%
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Teuerung Schweiz 2012 bei -0,9%

Die Teuerung in der Schweiz rutscht immer tiefer ins negative Terrain. So lagen die Konsumentenpreise im Februar 2012 um -0,9 Prozent niedriger als im Februar 2011, teilt das Bundesamt für Statistik (BFS) in Neuchâtel. Im Januar 2012 waren Deflationsrisiken mit einer jährlichen Teuerung von -0,8 Prozent auf den ersten Blick weniger ausgeprägt.

Entwicklung Teuerung Schweiz 2011-2012. Veränderungsraten gegenüber Vorjahresmonat. (Quelle: BFS)

Auf Monatssicht kletterte der vom BFS berechnete Landesindex der Konsumentenpreise im Februar 2012 um +0,3 Prozent. Der Anstieg sei in erster Linie auf höhere Preise für Rohölprodukte und Luftverkehr sowie gestiegene Wohnungsmieten zurückzuführen, melden die Statistiker. Eine rückläufige Tendenz um -0,2 Prozent konnte bei alkoholischen Getränken und Tabak festgestellt werden.

Unterdessen befindet sich der Eurokurs gegenüber dem Schweizer Franken in einer eineinhalbtägigen Mini-Rallye. Das Devisenpaar kletterte in den letzten 36 Stunden von EUR/CHF 1,2045 auf 1,2060 (+0,12 Prozent). Der Wechselkurs Euro Dollar macht ebenfalls Boden gut und steigt um +0,95 Prozent auf 1,3220. Spiegelverkehrt fallt der Dollarkurs CHF von 0,9201 auf 0,9118 (-0,90 Prozent).

13,5 Mrd. Gewinn

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) schafft mit einem Jahresüberschuss von 13,5 Milliarden Franken für 2011 die Rückkehr in die Gewinnzone. Den Löwenteil des Gewinnes lieferten ausländischen Zinspapiere, durch die wegen Kursgewinnen und Kuponzahlungen 7,7 Milliarden Franken vereinnahmt wurden. Hinzu kommt ein Bewertungsgewinn auf Goldbestände in Höhe von 5,4 Mrd. Sfr.

Im Geschäftsjahr 2010 hatte die Nationalbank noch einen Konzernverlust von 19,2 Milliarden Franken eingefahren. Im Rahmen ihrer ersten Devisenintervention, mit der man im März 2009 begann und wodurch der Eurokurs über 1,50 CHF gehalten werden sollte, häufte die SNB 27 Milliarden Franken an Wechselkursverlusten an.

Seit zwei Monaten ist der interimistische Präsident der Schweizerischen Nationalbank, Thomas Jordan, dabei die Bilanzsumme auszudünnen und das Fremdwährungsrisiko zu reduzieren.