10 Prognosen sehen Euro bei 1,0835 Franken in 2018
+++ Euro erholt sich von 1,1410 auf 1,1460 Franken +++
Tücken des deutschen Wahlergebnis für den EUR/CHF-Kurs...>
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10 Prognosen sehen Euro bei 1,0835 Franken in 2018

Der Euro notiert aktuell bei 1,0660 Franken. Laut den Prognosen von 10 Banken wird er etwas steigen. Die Devisenexperten rechnen bis Januar 2018 mit einem mittleren EUR/CHF-Wechselkurs von 1,0835.

1) Euro steigt auf 1,13 Franken (Danske Bank)
Gemäß Wechselkurstheorien (Kaufkraftparität, Fair Value) müsste der EUR/CHF-Kurs bei 1,29-1,30 stehen. Auf kurze Sicht würden die politischen Unsicherheiten dominieren. Auf Jahressicht gehe man davon aus, dass die Fundamentaldaten einen höheren EUR/CHF-Kurs rechtfertigten.

2) Euro steigt auf 1,12 Franken (Erste Group)
Zentrale Wirtschaftsdaten legten ein Nachlassen des auf dem Schweizer Franken lastenden Aufwertungsdrucks nahe. Sollten jedoch gewisse Risiken eintreten (geopolitische Gefahren, EU-Turbulenzen), könnte der Franken wieder rapide und stark aufwerten.

3) Euro steigt auf 1,12 Franken (Raiffeisen Zentralbank)
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) halte an ihrer bisherigen Politik, mit Interventionen und dem negativen Zinskorridor dem überbewerteten Franken entgegenzuwirken, fest. SNB-Chef Jordan habe sich die Option einer weiteren Zinssenkung offengehalten.

4) Euro steigt auf 1,11 Franken (Deka Bank)
Erst wenn die EU den Brexit sowie die Stärke der kritischen Parteien in den Niederlanden und Frankreich bewältigt habe und die wirtschaftliche Erholung Eurolands voranschreite, was man in der Wechselkursprognose von 1 Euro = 1,11 Franken unterstelle, werde der Aufwertungsdruck auf den Franken langsam abnehmen.

5) Euro steigt auf 1,10 Franken (Deutsche Postbank)
"Hinsichtlich des Schweizer Frankens gehen wird davon aus, dass sich die Schweizerische Nationalbank gegen eine neuerliche, nachhaltige Aufwertung des Frankens stemmen wird und der Euro in der Folge wieder gegen 1,10 CHF tendiert"

6) Euro steigt auf 1,10 Franken (Landesbank Hessen-Thüringen)
Die Devisenreserven der SNB erhöhten sich im Dezember nicht mehr, was darauf schließen lasse, dass die Notenbank kaum intervenierte. Hinzu komme ein Renditenachteil von Schweizer Bundesobligationen gegenüber deutschen Staatsanleihen.

7) Euro steigt auf 1,0750 Franken (St.Galler Kantonalbank)
Derzeit müsse von einer EUR-Schwäche gesprochen werden. Möglicherweise sei das auch ein erster Schritt der SNB, den Kurs auch mal auf ein (leicht) tieferes Niveau sinken zu lassen.

8) Euro sinkt auf 1,04 Franken (Bayerische Landesbank)
Die Schweiz habe mit der EU-konformen Umsetzung auf eine mengenmäßige Beschränkung der Zuwanderung verzichtet. Damit sei ein erhebliches Risiko für die Schweizer Wirtschaft und den Franken ausgeräumt. Der Weg für eine graduelle Franken-Aufwertung sei somit frei.

9) Euro sinkt auf 1,04 Franken (Schaffhauser Kantonalbank)
Die jüngsten Ausführungen von Draghi ließen sich dahingehend interpretieren, dass die EZB den Umstand, dass es in Italien und Griechenland kaum Inflation gebe, stärker gewichte als die steigende Teuerung in Deutschland. Entsprechend bleibe die EZB in den nächsten Monaten ultraexpansiv.

10) Euro sinkt auf 1,00 Franken (Commerzbank)
Sollte der Abwärtsdruck auf den Euro bestehen bleiben, wofür die expansive EZB spreche, werde es immer wahrscheinlicher, dass die SNB irgendwann die Interventionen am Devisenmarkt einstelle. Der EUR/CHF-Kurs werde dann heftig rutschen. Darauf sollte man vorbereitet sein.