Liveticker: Umwälzung beim EUR/CHF-Kurs
+++ Euro sinkt auf 1,1420 Franken +++
Freiheit statt Sozialismus: Euro-Warnlampe blinkt...>
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Liveticker: Umwälzung beim EUR/CHF-Kurs

+++ Ende Liveticker +++

+++ 17:30 Euro huldigt den Abwärtstrend +++



+++ 17:03 Dauert die Euro-Schwäche diesmal länger? +++
Die Umwälzung beim EUR/CHF-Kurs ist in vollem Gang. Der Euro notiert aktuell bei 1,0675 Franken. Sollte er dort bleiben oder noch tiefer fallen, wäre das der niedrigste Tagesschluss-Kurs seit dem Beinahe-Grexit im Sommer 2015. Zwar fiel der Euro am Tag nach dem Brexit-Votum Intraday auf 1,0621 Franken. Der damalige Tagesschluss-Kurs lag jedoch mit 1,0802 Franken deutlich darüber.


+++ 16:08 Schweizer Exporte erfordern stärkeren Franken +++
Die Schweiz hat 2016 ihre Ausfuhren in die USA auf ein Rekordhoch gesteigert und droht damit ins Fadenkreuz der Trump-Regierung zu kommen. Das macht es für die Schweizerische Nationalbank (SNB) schwieriger Interventionen am Devisenmarkt durchzuführen. Stattdessen steigt der Druck einen stärkeren Franken zuzulassen, als dieser das Exportwachstum hemmen und die Importe erhöhen würde.


+++ 15:32 Euro sinkt auf 7-Monatstief bei 1,0668 Franken +++



+++ 15:12 Trump teilt gegen Merkel weiter aus +++
"Ich glaube, Europa hat einen gewaltigen Fehler gemacht, indem es Millionen von Menschen ermöglichte, nach Deutschland und in andere Länder zu kommen", sagt Donald Trump dem Sender ABC News. Der "Bild"-Zeitung gegenüber hatte er bereits dasselbe erklärt, nur war er da noch nicht zum 45. Präsidenten der USA ernannt.

Die Kanzlerin soll sich derzeit hinter den Kulissen um eine Einladung ins Weiße Haus bemühen. Aber möglicherweise bekommt Ungarns Regierungschef Viktor Orbán, der schon mit Trump telefoniert haben soll, eher eine Einladung als Merkel. Trump könnte Merkel noch sehr viel mehr schaden, käme er im Sommer nicht zum G20-Gipfel nach Hamburg und würde stattdessen seinen Vize Mike Pence schicken.


+++ 14:29 EUR/CHF nimmt Kurs auf Jahrestief +++
Der Euro setzt seine Talfahrt auf 1,0688 Franken fort. Der Abstand zum 7-Monatstief vom 4. Januar 2017 bei 1,0673 Franken wird immer kleiner.



+++ 14:12 EZB will 2017 über jeglichen Inflationsanstieg hinwegsehen +++
Auch wenn in Deutschland die Inflation bald über 2% steigen sollte, sei das noch lange kein Grund von der weiterhin ultralockeren Geldpolitik Abstand zu nehmen. Das sagt Frankreichs Notenbankchef, EZB-Ratsmitglied Villeroy de Galhau, auf einer Konferenz in München (Reuters-Meldung). Seine Aussagen sind ein weiteres Anzeichen dafür, dass die EZB auf einem Jahres-Tapering-Kurs ist, um den Euro möglichst schwach zu halten.


+++ 13:31 Trump fördert EU-Desintegration +++
Ein Handelsabkommen zwischen den USA und Großbritannien ist eine schlechte Nachricht für den Euro, als es zur Desintegration der EU beiträgt. Gemäß einem Interview mit der britischen Zeitung "The Times" will Trump ein unterschriftsfertiges Handelsabkommen für den Tag haben, an dem der Brexit formell erfolgt. Solange die Briten in der EU sind, dürfen sie solche Verträge nicht im Alleingang schließen.

Der EUR/CHF-Kurs sinkt auf 1,0693 und unterbietet damit sein Tief vom Vormittag bei 1,0695.


+++ 12:43 Kommt da noch was nach? +++
Die Erholungstendenzen des Euros um die Mittagszeit fallen spärlich aus. Es kommt nur zu einem kleinen Zurückpraller von 1,0695 auf 1,0716 Franken. Das ist ein Indiz dafür, dass es mit US-Handelsbeginn noch einmal tiefer unter 1,07 gehen könnte. Wenn sich am Devisenmarkt die Kurse so stark bewegen wie heute Morgen, als die Umsätze ziemlich hoch gewesen sein dürften, sollte man das nicht ignorieren.


+++ 11:41 Mit Konjunkturdaten immer Behind The Curve +++
Der Rückfall des EUR/CHF-Kurses ist mit den Konjunkturdaten nicht in Einklang zu bringen. Sie sind längst in die Devisennotierung eingepreist, zumal sich privilegierte Marktakteure die Daten vor deren Veröffentlichung besorgen können.

In Deutschland steigt die Konsumentenstimmung, Spaniens Arbeitslosenrate sinkt stärker als erwartet, während der Schweizer Exportüberschuss überraschend schwach ausfällt. Die Daten müssten demnach einen Anstieg des EUR/CHF-Kurses hervorrufen. Es passiert aber das Gegenteil.


+++ 11:12 Trump geht auf Bush/Cheney-Kurs +++
Das plötzliche Anschwellen der Nachfrage nach dem Schweizer Franken kann in Zusammenhang mit Donald Trump stehen:
  • Trump gibt in einem Interview mit ABC News bekannt, "Safe Zones" in Syrien einzurichten. Dadurch müsste laut Experten des Pentagon das militärische Engagement der USA in der Region deutlich erhöht werden. Mit Russland habe er dies nicht abgesprochen, sagt Kreml-Sprecher Dmitry Peskov.

  • Ferner ordnet der US-Präsident per Dekret an, eine Mauer an der mexikanischen Grenze zu bauen. Die Kosten dafür werden laut Schätzungen bei etwa 40 Milliarden US-Dollar liegen. Ein solcher Bau wäre unmöglich, hatten hierzulande viele Medien vor Trumps Wahlsieg behauptet.

+++ 10:45 Euro purzelt unter 1,07 Franken +++
Wie von der Tarantel gestochen sinkt der Euro am Donnerstagvormittag auf 1,0695 Franken. Zur Öffnung der europäischen Märkte lag er noch bei 1,0744 Franken. Es ist unklar, woher der plötzliche Absturz kommt.


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