Warnsignal für den Euro taucht wieder ab
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Warnsignal für den Euro taucht wieder ab

Anzeichen einer Erholung des Euros verdichten sich. Der Rückfall auf 1,0677 Franken, dem tiefsten Tagesschlusskurs seit 16 Monaten, ist dabei sich als übertrieben herauszustellen. Die Price Action signalisiert: Das Momentum für einen deutlichen Bruch der wichtigen Unterstützung bei 1,0690 Franken ist nicht vorhanden.

Am Devisenoptionsmarkt kommt es zu einer interessanten Entwicklung: Auf die kurze Sicht trübt sich der Ausblick für den Euro ein. Bei der 6-Monats-Perspektive hellt sich das Sentiment hingegen etwas auf. Die Wahrscheinlichkeiten für die Bildung eines neuen Aufwärtstrends 2017 aufgrund höherer Zinsen steigen demnach.



An der Unterstützung bei 1,0690 findet weder ein glatter Bruch noch ein Zurückpraller statt. Dasselbe passierte bereits Anfang Dezember an dem Widerstand bei 1,0825. Die Charttechnik stößt damit an ihre Grenzen. Zwar kann man immer noch argumentieren, dass sich der EUR/CHF-Kurs in einem Abwärtstrend befindet. Dem fehlt aber das Momentum an allen Ecken und Enden.

Italiens Regierung plant 20 Milliarden Euro an neuer Schulden aufzunehmen, um im Notfall angeschlagene Banken wie Monte Paschi zu retten. Es könnte sich um die Maßnahme handeln, auf die die Euro-Käufer warten. Bankenrettungen in der Eurozone auf Steuerzahlers Kosten haben in der Vergangenheit regelmäßig zu einem Anstieg des EUR/CHF-Kurses geführt.