Deutsche Banken prognostizieren Euro auf 1,05 bis 1,11 CHF
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Deutsche Banken prognostizieren Euro auf 1,05 bis 1,11 CHF

Dank der wirtschaftlichen Erholung der Eurozone werde der Euro auf 1,11 Franken steigen, prognostiziert die DekaBank. Die Schweizer Wirtschaft ist bereits in Topform, streicht die Bayerischen Landesbank heraus. Sie sieht den Euro auf 1,05 Franken sinken, da die Schweizerische Nationalbank (SNB) ihre Euro-Stützungskäufe 2017 herunterfahre.

Die EU müsse den Brexit, das Aufkommen europafeindlicher Parteien und die anstehenden Wahlen in den Niederlanden und Frankreich bewältigen und zugleich mit der wirtschaftlichen Erholung voranschreiten. Gelingt das, würde der "Aufwertungsdruck auf den Franken langsam abnehmen", sagt die Deka Bank. Sie sieht den Euro Mitte 2017 bei 1,09 Franken und Ende 2017 bei 1,11 Franken.

Aktuell ist 1 Euro 1,07 Franken wert. Er befindet sich damit am unteren Ende der diesjährigen Handelsspanne. Am Jahresbeginn 2016 lag der Euro-Franken-Kurs bei 1,09. Er stieg dann bis Februar mit 1,12 auf den höchsten Stand seit der Aufhebung des Mindestkurses. Nachdem sich die Briten im Juni aus der EU rauswählten, fiel er auf 1,06 zurück.


"Vor dem Hintergrund des politischen Risikoumfeldes im Euro-Raum dürfte der Franken vorerst weiter in der Nähe von 1,07 CHF je Euro notieren", heißt es im Ausblick für 2017 der Bayerischen Landesbank. Sie weist auf den Marktdruck hin, also jenen Umstand, dass der EUR/CHF-Kurs ohne die Devisenmarktinterventionen der Schweizerischen Nationalbank tiefer wäre. Weiter schreibt die BayernLB:

"Angesichts der bereits sehr hohen Devisenreserven der SNB werden weitere Interventionen immer problematischer. Die anhaltend guten Schweizer Wirtschaftszahlen lassen einen festeren Franken für die SNB zudem verkraftbarer erscheinen."