12 Banken prognostizieren Euro auf 1,03 bis 1,18 Franken
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12 Banken prognostizieren Euro auf 1,03 bis 1,18 Franken

Der Euro hat 2015 einen Transformationsprozess durchlaufen. Aus dem Euro-Mindestkurs bei 1,20 Franken wurde eine Komfortzone zwischen 1,07 und 1,10 Franken. Devisenfachleute streiten darüber, wo die Reise 2016 hingeht. Einige sagen, der Eurokurs werde die Komfortzone gegen höhere Notierungen eintauschen. Viele rechnen mit einem Verbleib in der Komfortzone, wenige mit einem Ritt auf der Rasierklinge.

Die Vermögensverwalter der Deutschen Bank prognostizieren bis Ende 2016 einen Anstieg des Euros auf 1,13 Franken. Noch zuversichtlicher ist man bei Morgan Stanley. Hier erwartet man 1,15. Die Prognose der Barclays Bank sieht den Euro auf 1,18 Franken steigen. Neben den großen Playern erwartet die Danske Bank ein Überschreiten der Komfortzone. Sie hat ihre EUR/CHF-Prognose zuletzt von 1,12 auf 1,15 angehoben.


Im Lager der Komfortzonen-Prognostiker befindet sich Österreichs Raiffeisen Zentralbank. Sie sieht den Euro zwar im Sommer 2016 auf 1,12 Franken ausbüchsen, prognostiziert aber bis Ende 2016 einen Wechselkurs von 1,10 Franken. Auch die Vermögensverwalter der UBS, die St.Galler Kantonalbank, die Basler Kantonalbank die deutsche Postbank sowie die Landesbank Hessen-Thüringen rechnen mit 1,10.

Gegen den Strom schwimmt die Bayerische Landesbank. Sie erwartet bis Ende 2016 ein Absinken des Euros auf 1,06 Franken. Noch eine Stufe tiefer siedelt die Commerzbank ihre Wechselkursprognose an. Deutschlands zweitgrößte Bank sieht einen Absturz auf 1,03, was für die exportabhängige Schweizer Wirtschaft und Franken-Fremdwährungskreditnehmer einem Ritt auf der Rasierklinge gleichkäme.

Ergebnis:
Zählt man alle prognostizierten Wechselkurse zusammen und ermittelt den Durchschnitt, ergibt sich für Ende 2016 ein Euro-Wechselkurs von 1,1083 Franken.