Franken Prognosen der Credit Suisse weder Fisch noch Fleisch
+++ Euro steigt auf 1,0848 Franken (11:48 Uhr) +++
Exportüberschüsse Triebfeder des Euro-Anstiegs...>
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Franken Prognosen der Credit Suisse weder Fisch noch Fleisch

Auf der einen Seite trauen die Devisenexperten der Credit Suisse dem Euro-Franken-Kurs einen starken Anstieg zu. Auf der anderen Seite will man eine Rückkehr Richtung Euro-Mindestkurs nicht ganz ausschließen. Die Schweizer Franken Prognosen der zweitgrößten Schweizer Bank sind extrem ungenau.

Der Euro wird nach der Einschätzung der Credit Suisse Ende April 2014 zwischen 1,21 Franken und 1,25 Franken kosten. Bis zum Janaur 2015 sagt man ein Kursniveau von 1,23 bis 1,27 voraus. Im Vergleich zu anderen Schweizer Franken Prognosen vermeidet die Credit Suisse einen konkreten Zielkurs zu nennen.

(Weiterlesen: National-Bank sieht Euro bis Juni 2014 auf 1,28 Franken steigen)

Achtung, Finanzjargon

"Wir bleiben beim EUR/CHF neutral, weil die Absicherungskosten für Investoren aus dem Franken-Währungsraum nach wie vor niedrig sind und das Recyceln des Schweizer Leistungsbilanzüberschuss demzufolge bescheiden ausfallen wird", schreibt der Analyst Marcus Hettinger von der Credit Suisse.

Für jemanden, der nicht aus der Finanzbranche kommt, dürfte nur schwer zu entschlüsseln sein, warum die Credit Suisse dem Euro auf mittlere Sicht wenig bis überhaupt kein Anstiegspotential gegenüber dem Schweizer Franken zutraut.

Die Schweiz exportiert mehr Waren und Dienstleistungen als sie importiert. Hinzu kommen Netto-Kapitalzuflüsse auf von Schweizern im Ausland gehaltene Vermögensgegenstände wie Aktien und Anleihen. Daraus ergibt sich in der Summe ein Leistungsbilanzüberschuss, der im Ausland angelegt wird.

Schweizer Vermögensverwalter investieren das Geld im Euroraum, weshalb der Euro zum Franken theoretisch ein wenig aufwerten müsste. Allerdings sichern sie sich gleichzeitig vor einem stärker steigenden Euro-Franken-Kurs über Termin- und Optionsgeschäfte wieder ab, so dass das Ganze ein Nullsummenspiel ist.

Wegen den geringen Schwankungen (Volatilität) sind Absicherungsinstrumente derzeit recht günstig zu haben.