Teuerung Schweiz steigt von -0,7% auf -0,5% schwächer als erwartet
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Teuerung Schweiz steigt von -0,7% auf -0,5% schwächer als erwartet


Die Preise in der Schweiz sind im August weniger stark gestiegen als im Monat zuvor. Die Teuerung erreichte -0,5 Prozent. Bei der monatlichen Inflationsentwicklung gab es mit 0,0 Prozent eine Stagnation, teilt das Bundesamt für Statistik in Neuchâtel mit. Weil die Ergebnisse unter den Prognosen der Ökonomen liegen, wird die Durchsetzung des Mindestkurses glaubwürdiger.

„Gegensätzliche Preisentwicklungen - das stabile Monatsergebnis beinhaltet gegenläufige Tendenzen, die sich insgesamt ausgleichen. Insbesondere die günstigeren Preise für Pauschalreisen, Medikamente, Gemüse und Bekleidung kompensierten den Preisanstieg bei den Erdölprodukten, schreiben die Statistiker.

Analysten waren davon ausgegangen, dass die Schweizer Teuerung ein wenig kräftiger zulegt. Für die Inflationsrate auf Jahressicht hatte man mit einem Wert von -0,4 Prozent gerechnet, nachdem die Teuerung zwischen Juni und Juli von -1,1 auf -0,7 Prozent geklettert war. Bei der Monatsteuerung ging man von einer Rückkehr ins positive Terrain aus, was zuletzt im April geschafft wurde.

Wer auf einem Franken-Fremdwährungskredit sitzt, dem dürfte die schwache Schweizer Teuerung gelegen kommen. Die Schweiz wird von akuten Deflationsrisiken bedroht. Dagegen kann sie sich nur durch den Kauf ausländischer Devisen stemmen. Der heimische Markt für Staatsanleihen ist zu klein, um eine quantitative Lockerung nach dem Vorbild der US-Notenbank Fed oder der Bank von England durchzuführen.

Derweil schafft es der Eurokurs die Marke von 1,2010 CHF zu überspringen und steigt im Rahmen seiner lethargischen Mikrobewegungen auf ein Vierwochenhoch bei 1,2013 CHF. Das Währungspaar Euro Dollar taucht vor der mit Spannung erwarteten Sitzung der Europäischen Zentralbank um 1,2 Cents ab und notiert derzeit bei EUR/USD 1,2510.