Credit Suisse EUR/CHF Prognose 1,22
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Credit Suisse EUR/CHF Prognose 1,22

Die Schweizer Franken Prognose der Credit Suisse liegt bei EUR/CHF 1,22. Diesen Zielkurs für ein Monat nennen die Devisenexperten der zweitgrößten eidgenössischen Bank in ihrem Wirtschafts- und Währungskommentar vom 16. Februar 2012. Das technische Momentum zugunsten der Gemeinschaftswährung habe sich verbessert.

Aktuell steht der Eurokurs bei 1,2070 CHF und kommt kaum vom Fleck. Während des asiatischen Handels fiel das Devisenpaar zeitweise auf EUR/CHF 1,2061 und notierte so tief wie zuletzt vor einer Woche. Die Europäische Zentralbank (EZB) fixiert den offiziellen Referenzkurs in Abstimmung mit der Schweizerischen Nationalbank (SNB) am Donnerstagnachmittag auf 1,2072. Der Franken kostet 82,84 Euro-Cents.

Wie es mit Griechenland weitergeht, wird am erst am kommenden Montag entschieden. Es deutet sich jedoch eine wochenlange Hängepartie an. So bestätigte der niederländische Finanzminister Jan Kees de Jager, dass man die Beschlüsse für das Rettungspakets erst nach den im April 2012 stattfindenden griechischen Wahlen fassen könnte.

Bis dahin könnte die Eurogruppe den Hellenen mit Überbrückungskrediten zur Seite springen. Im Fokus steht weiterhin der 20. März 2012. An diesem Tag muss die griechische Regierung 14,5 Milliarden Euro Anleiheschulden bedienen. Tut sie dies nicht, wäre Griechenland offiziell pleite und Kreditausfallversicherungen (Credit Default Swaps) würden ausgelöst, was zu erheblichen Marktverzerrungen führen sollte.

Fass ohne Boden

Die Idee eines Überbrückungskredits ist nicht nur in Zusammenhang mit dem Misstrauen gegenüber einer neu gewählten Athener Regierung zu bringen, die von den Reformplänen abweichen könnte. Grundsätzlich könnte die Eurogruppe schon jetzt das 130 Milliarden Rettungspaket für Griechenland beschließen und die Auszahlungen der einzelnen Tranchen wieder solange zurückhalten, bis die griechischen Politiker spuren.

Allerdings reichen die auf dem EU-Gipfel im Oktober 2011 veranschlagten 130 Milliarden nicht aus, weil die hellenische Wirtschaft noch stärker eingebrochen ist als befürchtet und die Reformen verschleppt wurden. Griechenland braucht noch mehr Geld, das sich nur bei der Europäischen Zentralbank (EZB) oder dem Rettungsschirm EFSF auftreiben lässt.

Die privaten Gläubiger sind bereit den Griechen 100 Milliarden Euro zu erlassen, was einen Schuldenschnitt von 70 Prozent entspräche. Mehr dürfte bei den Banken kaum zu holen sein, zumal ursprünglich ein Schuldenerlass von 50 Prozent zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy und dem Vertreter des Internationalen Bankenverbandes (IIF), Charles Dallara, ausgehandelt wurde.