Liveticker EUR/CHF: Kommt jetzt die Jahresend-Rallye?
+++ Euro steigt auf 1,1405 Franken (19:43 Uhr)
Der Euro ist bei Spekulanten sehr begehrt...>
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Liveticker EUR/CHF: Kommt jetzt die Jahresend-Rallye?

17:15 Uhr
Aus dem EUR/CHF-Kurs entweicht die Luft
Die Verringerung der Anleihekäufe der EZB ist eine kleine Überraschung, und so klettert der Euro in einer ersten Reaktion auf 1,0897 Franken. Es folgt ein Rückfall auf 1,0788, weil die EZB andeutet, die erstbeste Konjunkturabkühlung nutzen zu wollen, um wieder auf 80 Milliarden hochzugehen. Alles bleibt beim alten: Ein starker Euro und Mario Draghi sind zwei Dinge, die sich gegenseitig ausschließen.

Weiterlesen: Erst muss ein EZB-Machtwechsel her, dann steigt der Euro




15:26 Uhr
Taube Draghi geht mit Euro auf Sturzflug
Der Euro fällt auf 1,0795 Franken zurück, nachdem EZB-Chef Draghi sagt, man könne die Anleihekäufe wieder von 60 Milliarden auf 80 Milliarden Euro pro Monat erhöhen. Es handele sich auch nicht um ein so genanntes Tapering um 20 Milliarden Euro runterzugehen, weil man nicht beschlossen habe, die Anleihekäufe schrittweise auf null zurückzufahren.


14:03 Uhr
Euro scheitert bei 1,09 Franken, EZB-Tapering

Der Euro steigt kurz auf ein 2-Monatshoch bei 1,0897 Franken. Der EZB-Rat beschließt die monatlichen Anleihekäufe ab März 2017 um 20 Milliarden auf 60 Milliarden zu verringern (Tapering). Nach den Volatilitäts-Spike fällt der Euro auf 1,0850 Franken zurück.


13:11 Uhr
Euro geht in die Vollen
Das Risk Reversal hat recht behalten. Der Euro überbietet das Hoch vom Montag bei 1,0852 Franken. Aktuell ist 1 Euro 1,0864 Franken, Tendenz steigend. Es gibt zwei Long-Szenarien:
  1. Der Euro bricht die Widerstandslinie bei 1,0915 Franken und bekommt dadurch genügend Momentum, um seine Rallye auf 1,10 fortzusetzen.
  2. Der Euro prallt bei 1,0915 zurück, fällt auf die Aufwärtstrendlinie und später auf die Unterstützung bei 1,0820 zurück.



12:08 Uhr
Anzeichen für EUR/CHF-Strohfeuer verdichten sich
Der EUR/CHF-Kurs liebäugelt mit einem Volatilitätsschub. Das Devisenpaar hält sich hartnäckig bei 1,0830-1,0850. Geringste Anzeichen dafür, dass Draghi von QE-Infinity abweicht, könnten zu einem Anstieg des Euros auf 1,09-1,10 Franken führen.

Anschließend würde sich aber sofort die Frage stellen: Wie nachhaltig sind solche Niveaus? Bis Freitagabend könnte der EUR/CHF-Kurs dann schon wieder auf 1,07-1,08 zurückgefallen sein.


11:00 Uhr


10:46 Uhr
Im EZB-Bunker kommen Zweifel auf
EZB-Chef Mario Draghi rückt von seinem Kurs der Beratunsgresistenz und des Eigenlobs etwas ab. Auf einer Belegschaftsversammlung gibt er zu erkennen, sich seiner Sache gar nicht so sicher zu sein, berichtet ein EZB-Mitarbeiter 🔗 in der Süddeutschen Zeitung. "Das war das erste Mal, dass da so ein Ton reinkam, nach dem Motto: Vielleicht ist ja was dran an dem, was die Kritiker sagen."


9:38 Uhr
Euros gehen weg wie warme Semmel
Der Euro steigt auf 1,0855 Franken. Das ist der höchste Stand seit dem 31. Oktober 2016. Gegen den US-Dollar klettert er auf 1,08, nachdem er zu Wochenbeginn noch bei 1,05 stand. Der Goldpreis in Euro notiert mit sinkender Tendenz bei 1.087 Euro je Feinunze bzw. 34,95 Euro pro Gramm. Der Dax steigt auf 11.010 Zähler. Das ist der höchste Stand seit Ende November 2015.