Goldene Zeiten? Als nächstes ist der Franken dran
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Goldene Zeiten? Als nächstes ist der Franken dran

Der Absturz des Goldpreises unter 1.200 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) ist ein gutes Omen für Euro-Hartliner. An den Finanzmärkten braucht es aktuell keine sicheren Häfen. Der Franken besitzt damit einen triftigen Grund abzuwerten. Erste Zuckungen sind bereits erkennbar. Der Wechselkurs steigt von EUR/CHF 1,2052 auf 1,2067.

Mit dem Ende des massiven Anleihekaufprogramms der US-Notenbank Fed kommt es zu einem Paradigmenwechsel. Die weltgrößte Volkswirtschaft kann ohne Konjunkturspritzen auf eigenen Beinen stehen. Der neue Optimismus spiegelt sich in einer deutlichen Aufwertung des Dollars gegenüber Euro, Franken und Yen sowie Rekordständen an den US-Aktienmärkte wider.

Dass die Fed einstweilen alles richtig gemacht hat, zeigt das starke Wirtschaftswachstum. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Vereinigten Staaten erhöhte sich im dritten Quartal mit einer aufs Gesamtjahr hochgerechneten Rate von 3,5 Prozent, teilte das für die Datenerhebung zuständige Handelsministerium gestern in Washington mit.

Die Erwartungen der Ökonomen, die mit einem Plus von 3,1 Prozent gerechnet haben, wurden nicht nur für das dritte Quartal übertroffen. Für das 2. Quartal korrigierte das Handelsministerium die Wachstumsrate von 4,0 Prozent auf 4,6 Prozent nach oben.

Die Goldpreis Prognose von Goldman Sachs sieht das derzeit 1.167 Dollar kostende Edelmetall auf 1.050 Dollar in den Keller rauschen. Goldman's Chef für den Bereich Rohstoff-Research, Jeffrie Curie, hatte bereits einen Absturz der Goldpreisentwicklung 2013 korrekt vorausgesagt.


Damit der sinkende Goldpreis zum Vorboten für einen Abwertung des Schweizer Frankens wird, muss erst noch eine wichtige  Hürde genommen werden.

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Aus charttechnischer Sicht ist eine Widerstandszone bei EUR/CHF 1,2130-1,2140 zentral. Sollte die Gemeinschaftswährung darüber springen, würde sie sich aus der Gefangenschaft des Abwärtstrends, der seinen Ursprung am 8. Januar 2014 bei 1,2395 hat, befreien.