Teuerung Schweiz 2012 im Juni bei -1,1%
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Teuerung Schweiz 2012 im Juni bei -1,1%

Die Schweizer Teuerung 2012 bleibt von Deflationsgefahren umgeben. Es droht eine Abwärtsspirale, gespeist durch sinkende Preisentwicklungen und Kaufzurückhaltung. Die Konsumentenpreise fielen im Juni 2012 um -1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Bei der Monatsteuerung gab es einen Rückgang um -0,3 Prozent.

Entwicklung Teuerung Schweiz 2011-2012. Veränderungsraten gegenüber Vorjahresmonat. (Quelle: BFS)

„Die Entwicklung des Landesindexes im Juni um -0,3 Prozent ist vor allem auf günstigere Preise für Erdölprodukte (-4,2 Prozent) sowie den teilweisen Beginn des Sommerausverkaufs im Bekleidungssektor zurückzuführen“, teilt das Bundesamt für Statistik (BFS) in Neuchâtel mit. Die Heizölpreisentwicklung Schweiz sank zwischen Anfang und Ende Juni 2012 von 94,10 auf 90,20 Franken (-4,14 Prozent).

Die monatliche Teuerung bei den Importgütern fiel um -1,0 Prozent, während Inlandgüter stagnierten. Die Stärke des Schweizer Franken wird sichtbar, wenn man die Preisentwicklung der Importgüter innert Jahresfrist anschaut, die im Juni 2012 um -3,9 Prozent niedriger war als im Juni 2011.

Bei der Inflationsentwicklung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fällt ferner auf, dass der Index für Wohnen und Energie um -0,3 Prozent sank, was die Statistiker wiederum auf nachlassende Schweizer Heizölpreise zurückführen.