Griechenland vor neuem Schuldenschnitt
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Griechenland vor neuem Schuldenschnitt

„Griechenland wird wahrscheinlich einen weiteren Schuldenschnitt vornehmen. Dieser würde sodann auch öffentliche Geldgeber mit einbeziehen“, sagt Moritz Krämer, Rating-Chef für Staatsanleihen von Standard & Poor’s bei einer Veranstaltung in London. Derweil fällt der Euro Dollarkurs unter die Marke von 1,33, während sich die Lethargie das Devisenpaars EUR/CHF bei 1,2050 fortsetzt.

Neben der düsteren Griechenland-Prognose des obersten Kreditwächters von Standard & Poor’s zieht Spanien durch einen Generalstreik die Aufmerksamkeit der Finanzmärkte auf sich. Die Gewerkschaften protestieren gegen Arbeitsmarktreformen und Maßnahmen, wie die Kündigungsfrist von 33 auf 20 Tage zu verkürzen.

Die Risikoaufschläge für das Halten von spanischen Staatsanleihen gegenüber deutschen Bundesanleihen weiten sich seit Wochen aus. Zehnjährigen Schuldtitel des Königreichs Spaniens rentieren aktuell bei 5,44 Prozent, während die Langläufer der Bundesrepublik Deutschland bei 1,82 Prozent liegen. Der Zinsabstand (Spread) ist damit bei 3,62 Prozent. Anfang März betrug der Spread 3,00 Prozent.

Arbeitsmarkt

Die Schweizer Arbeitslosenrate ist im März um 0,1 auf 4,1 Prozent zurückgegangen, berichtet das Bundesamt für Statistik (BFS). Hierbei handelt es sich um die Berechnung der Erwerbslosenquote nach dem internationalen Standard (ILO). Gemäß der Rechenmethode des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) liegt die Arbeitslosenrate bei 3,4 Prozent.

In Deutschland sinkt die Arbeitslosenquote von 7,4 auf 7,2 Prozent. „Die aktuelle konjunkturelle Schwächephase hat auf dem Arbeitsmarkt kaum Spuren hinterlassen“, meldet die Bundesagentur für Arbeit. Durch die einziehende Frühjahresbelebung sinkt die Zahl der Personen ohne Arbeit um 82.000 auf 3.028.000.