Schweizer Finanzmarkttest bessert sich
+++ EUR/CHF-Kurs bei 1,1390 Franken +++
Euro hat Platz bis auf 1,1450 Franken...>
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Schweizer Finanzmarkttest bessert sich

Bei den Konjunkturerwartungen für die Schweiz geht es allmählich aufwärts. So verbessert sich der ZEW-CS Finanzmarkttest von -50,1 auf -21,1 Punkte. Zwar befindet sich der vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und Credit Suisse (CS) herausgegeben Index noch im negativen Terrain. Allerdings zeigt die Tendenz deutlich nach oben.


Dies gilt nicht für den Eurokurs, der während des europäischen Handelsgeschehens bis auf 1,2066 Schweizer Franken abrutscht und ein Wochentief erreicht. Seit vier Handelstagen kennt die europäische Gemeinschaftswährung nur eine Richtung, nämlich die nach unten. In der letzten Woche klettert der Euro Währungskurs noch auf 1,2127 Franken.

Während sich die die ZEW Konjunkturerwartungen auf Sicht von sechs Monaten aufhellen, zeichnet sich bei der Beurteilung der aktuellen Wirtschaftslage keine Verbesserung ab. Lediglich 5,7 Prozent der befragten Finanzmarktexperten benoten das derzeitige Wirtschaftsumfeld in der Eingenossenschaft mit „gut, teilen die Herausgeber mit.

Griechenland

Der aktuelle Abwärtsdruck beim Euro Franken Kurs intensiviert sich, nachdem die Euro-Finanzminister überraschend ein Treffen absagten, auf dem über das Hilfspaket für Griechenland beraten werde sollte. So haben die Parteichefs der größten politischen Kräfte Griechenland bisher nicht in schriftlicher Form die Fortsetzung der Reformen nach den Wahlen bei Eurogruppen-Chef Jean Claude Juncker eingereicht.

Darüber hinaus bleibt vollkommen unklar, ob das Ende Oktober 2011 beschlossen Volumen für das zweite griechische Rettungspaket in Höhe von 130 Milliarden Euro überhaupt noch ausreicht. Aktuelle Berechnungen zeigen, dass es die Griechen trotz eines Schuldenverzichtes der Banken von 100 Milliarden Euro und des Reformkurses nicht schaffen werden, die Verschuldung auf 120 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) zu senken.

Laut aktuellen Berechnungen schafft es Athen bestenfalls auf 136 Prozent des BIP, was der Internationale Währungsfonds (IWF) für einen Ausstieg aus dem Programm nutzen könnte. Der IWF ist laut seinen Statuten verpflichtet, nur Geld auszuleihen, das er auch zurückbekommt.